Marc Seitz, Christian Strobl, Tobias Jost, Michael Strobl (v.l.) • Bild: obs/Singularity Technologies GmbH/Hackerbay“

Berlin – Deutsche Weltkonzerne erfordern volle Aufmerksamkeit. – Alle internationalen Mitarbeiter werden übernommen und ziehen nach Berlin.

Hintergrund für den ungewöhnlichen Schritt ist das Umsatzwachstum von mehr als 1000% im Jahr 2018 und die extrem starke Nachfrage nach digitalen Assistenzsystemen in der Autoindustrie im Jahr 2019.

„Unsere Kunden sind Weltkonzerne und legen jetzt richtig los. Die digitale Findungsphase, geprägt von Latte Macchiato und unseriösen Beratern mit bunten Turnschuhen, ist vorbei. Manager setzen auf die Kostenvorteile der Cloud und wollen rigoros Return on Investment auf Software“, erklärt Christian Strobl, CEO und Mitgründer von Hackerbay.

Ein Vorstand eines großen deutschen Automobilherstellers empfahl dem Startup, sich die nächsten 24 Monate auf den Heimatmarkt zu fokussieren. Die einmalige Kombination aus Geschwindigkeit, Agilität und Skalierbarkeit ist insbesondere bei der Digitalisierung deutscher Weltkonzerne begehrt und ein klares Differenzierungsmerkmal.

Christian Strobl betont: „Unsere Kunden sind so erfolgreich, weil sie Globalisierung komplett verstanden haben. Nicht umsonst ist Deutschland die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt. Daher sind wir gut beraten, wenn wir beim Thema Globalisierung auf unsere Kunden hören. Singapur und Silicon Valley laufen uns nicht davon. Industrie 4.0 in Deutschland ermöglicht uns ein Wachstum auf 100 Millionen Euro Jahresumsatz in den nächsten 3-5 Jahren.“

Hackerbay ist ein deutsches Datenanalyse-Startup mit Fokus auf digitale Assistenzsysteme für die Automobil- und Maschinenbauindustrie. Hackerbay wurde von vier Münchner Hackern mit Hintergrund in der Finanz- und Private-Equity Industrie im Jahr 2015 gegründet und digitalisiert mit 200 Hackern Weltkonzerne wie Siemens, Microsoft oder Volkswagen. 2016 erhielt das Startup als einziges deutsches Unternehmen eine Finanzierung vom renommierten Risikokapitalgeber NFX aus Palo Alto, Silicon Valley. Im Jahr 2018 wurde Hackerbay vom German Accelerator (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) bei der Eröffnung eines Standorts in Singapur unterstützt. Zusätzliche Finanzierungsrunden des Startups sind nicht veröffentlicht. – www.hackerbay.com

ots/gw

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Landrat Ulrich Krebs (3.v.r.) und Markus Franz, Vorstandsmitglied der Taunus Sparkasse (2.v.r.), übergeben den Spendenscheck an die Vertreter*innen der Kirchengemeinde • Bild: Taunus Sparkasse

Bad Homburg vor der Höhe – Die Katholische Kirchengemeinde St. Johannes der Pfarrei St. Marien hat in den vergangenen beiden Jahren beachtliche Projekte gestemmt … sie hat das fast 145 Jahre alte Schwesternhaus saniert, die Kapelle modernisiert und einen neuen Jugendraum im Gewölbekeller eingerichtet.

Engagierte Helfer haben im Schwesternhaus einige Arbeiten in Eigenleistung erbracht, zum Beispiel die Terracottaböden aufgefrischt. Doch bei Restaurierung der Kapelle mussten Handwerker ran, die auf historische Kirchengebäude spezialisiert sind. Sie haben einen modernen Altar aus Stahl integriert und historische und neue Elemente miteinander verbunden. Eine Künstlerin sorgte für die entsprechende Bemalung. Unter dem Strich floss ein hoher fünfstelliger Betrag allein in die Restaurierung der Kapelle.

Landrat Ulrich Krebs, Verwaltungsratsvorsitzender der Taunus Sparkasse, hat heute gemeinsam mit Markus Franz, Mitglied des Vorstands der Taunus Sparkasse, eine Spende von 7.000 Euro übergeben. Von der Kirchengemeinde  waren Dr. Claus-Michael Denk, Verwaltungsratsvorsitzender, Richard Müller, Verwaltungsratsmitglied, und Pfarrer Werner Meuer dabei.

„Die Arbeiten haben wir fast ausschließlich durch Mitgliedsspenden aus unserer Kirchengemeinde finanziert. Mit der Spende aus der Gemeinnützigen Stiftung der Taunus Sparkasse konnten wir am Ende auch noch die passende Beleuchtung installieren lassen. Damit erstrahlt die renovierte Kapelle im wahrsten Sinne des Wortes in neuem Licht“, sagt Dr. Claus-Michael Denk.

„Die Kapelle im Schwesternhaus ist ein wichtiger Teil der Kirchengemeinde St. Johannes. Ein Ort der Begegnung, der von vielen Menschen generationenübergreifend geschätzt wird. Das Kuratorium der Gemeinnützigen Stiftung hat hier gerne geholfen“, sagt Landrat Ulrich Krebs.

„Respekt, was Ihre Gemeinde hier geschaffen hat. Wie gut sich moderne und historische Elemente zusammenfügen – die Stimmung ist beeindruckend“, betont Markus Franz.

Hintergrund:  Die Gemeinnützige Stiftung der Taunus Sparkasse unterstützt wichtige gesellschaftliche Aktivitäten im Taunus. Seit über 33 Jahren engagiert sie sich für Kulturförderung, Kunst und Heimatpflege sowie Jugendförderung und Altenhilfe … und trägt dazu bei, vielen Einrichtungen zum Erfolg zu verhelfen. – www.taunussparkasse.de

ts/gw

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Seila freut sich über die Handpumpe, die Samaritan’s Purse in seinem Dorf installiert hat • Bild: obs/Samaritan’s Purse e. V./Kim E Rowland/Samaritan’s Purse

Berlin – „Samaritan’s Purse“ hilft nicht nur materiell: Laut dem aktuellen Weltwasserbericht der Vereinten Nationen haben mehr als zwei Milliarden Menschen keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Viele von ihnen trinken aus verunreinigten Gewässern. Die Folge sind Krankheiten, an denen pro Jahr schätzungsweise mehr als 840.000 Menschen sterben. Samaritan’s Purse kämpft seit langem für den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Aktuell engagiert sich der Verein mit dem Projekt „Dreh den Hahn auf“ in Kambodscha. „Wir führen Hygieneschulungen durch, bauen Bio-Sand-Wasserfilter und ermöglichen Familien den Bau von Latrinen, erklärt Sylke Busenbender, Vorstand der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse: „Auf diese Weise sank im vergangenen Jahr die Zahl der Durchfallerkrankungen im Einsatzgebiet signifikant.“

Image der Kirche wandelt sich

Gleichzeitig berichteten die Mitarbeiter vor Ort auch von ihrer Hoffnung im Glauben an Gott. „Die Folge: In unserer Einsatzregion hat sich das Bild von Kirche deutlich gewandelt.“ Hätten zu Beginn des Projekts nur 2 % der Bevölkerung eine positive Meinung über Christen gehabt, seien es Ende 2018 fast 30 % gewesen: „Es sind sogar fünf Gebetsgruppen entstanden.“

Weltweit hat Samaritan’s Purse allein im vergangenen Jahr mehr als 360.000 Personen in 16 Ländern im Rahmen von Wasser-, Sanitär- und Hygieneprojekten (WASH) unterstützt. Informationen zur Arbeit unter: www.die-samariter.org – Spendenkonto: DE12 3706 0193 5544 3322 11

ots/gw

Seit 1993 findet der Weltwassertag jedes Jahr am 22. März statt. Seit 2003 wird er von UN-Water organisiert. In der Agenda 21 der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro wurde er vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung in einer Resolution am 22. Dezember 1992 beschlossen. Seit seiner ersten Ausführung hat er erheblich an Bedeutung gewonnen.

Unser „blauer Planet“! – 71 % der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt! – Die UN lädt ihre Mitgliedsstaaten dazu ein, diesen Tag zur Einführung von UN-Empfehlungen zu nutzen und konkrete Aktionen in ihren Ländern zu fördern. Jedes Jahr übernimmt eine der vielen UN-Agenturen, die mit dem Thema Wasser befasst sind, die Leitung bei der Förderung und Koordinierung internationaler Aktionen für den Weltwassertag.

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Kurator Dr. Jörg Daur beim Presserundgang – Foto: Bernd Heier

Wiesbaden – Eva Hesse (1936-1970) zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Die experimentierfreudige Künstlerin hat ein Gesamtwerk von einzigartiger Ästhetik und Sensibilität hinterlassen.

„Ihre Arbeiten, vor allem ihre Skulpturen, entsprachen dem Lebensgefühl einer Generation, die zum Ende der 1960er-Jahre die etablierten gesellschaftlichen Normen zu durchbrechen versuchte“, erläutert Jörg Daur, stellvertretender Direktor des Museums Wiesbaden und Kurator der sehenswerten Schau.

Gut fünfzehn Jahre nach der herausragenden Retrospektive mit dem schlichten Titel „Eva Hesse“ stellt das Museum Wiesbaden das Schaffen der Ausnahmekünstlerin erneut in den Mittelpunkt einer Ausstellung. Im Fokus der aktuellen Schau, die bis zum 23. Juni 2019 zu sehen ist, stehen Zeichnungen, die keine Titel tragen.

Die über 70 Zeichnungen und Collagen, ergänzt durch fünf Skulpturen und drei Gemälden aus dem Sammlungsbestand des Museums Wiesbaden bieten einen umfassenden Einblick in das gerade einmal fünfzehn Jahre umspannende Werk der US-amerikanischen Künstlerin.

Cover des Begleitbuches – © Museum Wiesbaden

Das kurze Leben Eva Hesses war von traumatischen Ereignissen überschattet: Mit ihrer Familie floh die in Hamburg Geborene 1939 vor den Nationalsozialisten in die USA. Die künstlerisch begabte Mutter litt unter schweren Depressionen. Nach der Scheidung der Eltern beging die Mutter Selbstmord – kurz vor Evas zehntem Geburtstag.

Nach ihrem Abschluss an der Junior High School in New York beschließt Hesse Künstlerin zu werden. Sie studiert an der Cooper Union School und an der Yale School of Art and Architecture – unter anderen bei Professor Josef Albers. Auf Einladung des Textilunternehmers und Mäzens Friedrich Arnhard Scheidt kehrt sie 1964 nach Deutschland zurück. Für ein 15-monatiges Atelierstipendium reist sie zusammen mit ihrem Ehemann, dem Bildhauer Tom Doyle, nach Essen-Kettwig. In dem Atelier, einem stillgelegten Teil der Scheidt’schen Textilfabrik, verarbeitet sie Fundstücke spielerisch zu ersten dreidimensionalen Arbeiten – es entstehen ihre ersten Reliefs.

Nach Rückkehr in die USA wandte sich Eva Hesse ganz der Skulpturund experimentierte mit neuen Formen und Materialien, darunter Polyester, Glasfaser und Latex. Die bereits mit 34 Jahren verstorbene Künstlerin hat ihr Werk während ihrer kurzen Schaffenszeit laut Daur „völlig umgekrempelt“. Die fragilen Arbeiten verhalfen ihr in der New Yorker Kunstszene zum Durchbruch. Im Gegensatz zur Malerei, die sie ganz aufgab, begleiteten die meist kleinformatigen Zeichnungen ihr gesamtes künstlerisches Schaffen. Sie hat ein reiches zeichnerisches Oeuvre hinterlassen.

Die Ausstellung zeigt in einem chronologisch angelegten Rundgang frühe Studienskizzen neben malerischen Gouachen und Aquarellen, dazu expressive Tusch- und Farbstiftzeichnungen, Collagen wie auch Konstruktionszeichnungen und Entwürfe für skulpturale Arbeiten. „Die in faszinierender Zartheit ausgeführten Blätter mit ihren lebendigen Formen, der feinästhetisch ausbalancierten Farbigkeit und Leichtigkeit“, so Kurator Daur dürften die Besucherinnen und Besucher begeistern.

Die Ausstellung „Eva Hesse – Zeichnungen“ wurde organisiert in Zusammenarbeit mit dem „Estate of Eva Hesse“, Galerie Hauser & Wirth, sowie dem „Allen Memorial Art Museum“, Oberlin College. Die beeindruckende Schau ist bis zum 23. Juni 2019 im Wiesbadener Landesmuseum zu sehen. – Weitere Informationen unter:  www.museum-wiesbaden.de

Bernd Heier

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Moritz Karlitzek im rheinmaintv-Studio • Bild: rheinmaintv

Frankfurt am Main – Aktuelle Infos mit Christian Seelmann, „rheinmaintv-Sport Show“ – Ausstrahlung heute – 20. März 2019, 19:00 Uhr, auf „rheinmaintv„.

Die United Volleys stehen kurz vor den Playoffs. Mit dem Sieg im letzten Heimspiel der Hauptrunde sicherten sie sich eine gute Ausgangslage. Weiter erfahren Zuschauerinnen und Zuschauer alles über das erste Playoff-Spiel in der DEL2 zwischen den Löwen Frankfurt und den Eispiraten aus Crimmitschau.

Einzelne Beiträge der Sendung:  Löwen starten in die Play-Offs – Mit einem Heimsieg gegen die Eispiraten aus Crimmitschau starten die Löwen in die Play-Off-Viertelfinalserie.

Außerdem erfahren die Fernseh-Zuschauer*innen noch einen Kinotipp über: Bernhard Carl „Bert“ Trautmann, deutscher Fußballspieler, der in seiner aktiven Zeit als einer der besten Torhüter der Welt galt – und während des zweiten Weltkrieges in England zum gefeierten Star wurde. Ein phänomenaler Fußballer also, der im legendären Cup-Final von 1956 trotz Genickbruch bis zum Ende durchspielte und in Wembley vor 100.000 elektrisierten Zuschauern für Englands Traditionsverein Manchester City den Pokal holte.

„Trautmann“ erzählt auch die bewegende Nachkriegs-Love Story zwischen dem Deutschen Bert und der jungen Engländerin Margaret. Ihre tiefe, bedingungslose Liebe zueinander steht auch für Versöhnung und Völkerverständigung, für Verzeihen und das Überwinden von Grenzen und Vorurteilen.

United Volleys: Im letzten Heimspiel der Hauptrunde konnten die United Volleys einen Sieg gegen VCO Berlin einfahren. Damit gehen die Frankfurter gut gerüstet in die Play-Offs. Kurios: Im Spiel gegen Berlin stand auf der Seite des Gegners Louis Kunstmann, der in Zukunft für die United Volleys spielen wird. – Gast im Studio: Moritz Karlitzek – United Volleys.

www.rheinmaintv.de

-/gw

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Bild: obs/Wort & Bild Verlag – Apotheken Umschau/dpaPictureAlliance_DieArt_Shotsh

Baierbrunn – Sehr oft nehmen Vielflieger Gummibärchen mit ins Flugzeug, um durch ausgiebiges Kauen beim Start oder bei der Landung Druckveränderungen in der Passagierkabine auszugleichen. Zahnfreundlicher sind jedoch zuckerfreie Kaugummis.

„Wenn der Druckausgleich durch Gähnen, Schlucken oder Kauen nicht funktioniert, sollten Sie versuchen, ihn anderweitig herbeizuführen“, rät der Präsident des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte, Dr. Dirk Heinrich, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Das geht mithilfe spezieller Atemdruckmanöver wie beim Tauchen:Mund und Nase zuhalten, dann Luft dagegen anpressen – ohne sie rauszulassen“, empfiehlt Heinrich. Der Druck, der so aufgebaut wird, presst aktiv Luft durch die Ohrtrompete ins Mittelohr. Die Übung bei der Landung anwenden.

Weitere Informationen und Tipps zum Druckausgleich finden Leserinnen und Leser in der aktuellen „Apotheken Umschau“. Eine „Checkliste Reiseapotheke zum Abtrennen gibt zudem einen Überblick darüber, was man für den Krankheitsfall einpacken sollte und welchen Risiken es vorzubeugen gilt. Die Checkliste gibt es auch im Internet zum Download unter: www.au-checkliste.de

Das GesundheitsmagazinApotheken Umschau“ 3/2019 B liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

www.wortundbildverlag.de

ots/gw

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Fraport Unternehmenszentrale in Frankfurt am Main • Bild: Fraport AG

Frankfurt am Main – Ausblick weiterhin positiv – Dividendenvorschlag auf 2 Euro erhöht! Gestützt vom starken Passagierwachstum in Frankfurt und an den Konzern-Flughäfen legte der Umsatz um 18,5 Prozent auf knapp 3,5 Milliarden Euro zu.

Bereinigt um Erlöse, die im Zusammenhang mit Ausbauinvestitionen in den internationalen Konzern-Gesellschaften standen (nach IFRIC 12), erhöhte sich der Umsatz um 7,8 Prozent auf über 3,1 Milliarden Euro. Rund zwei Drittel des Anstiegs gehen auf die internationalen Beteiligungen zurück. Insbesondere die brasilianischen und griechischen Flughäfen leisteten wesentliche Beiträge.

„Wir blicken zufrieden auf ein gerade auch bei unseren internationalen Beteiligungsflughäfen erneut sehr erfolgreiches Jahr zurück – das allerdings hier in Frankfurt aufgrund der Engpässe im europäischen Luftraum und der starken Nachfrage durchaus auch ein herausforderndes Jahr war. Mittel- und langfristig sind wir sowohl in Frankfurt wie auch im internationalen Geschäft sehr gut im Markt positioniert und schaffen mit unseren Ausbauprojekten die Basis für weiteres, langfristiges Wachstum,“ betont Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Umsatz- und Ergebnisziele erreicht: Das operative Ergebnis (Konzern-EBITDA) erhöhte sich deutlich um 12,5 Prozent auf über 1,1 Milliarden Euro. Das Konzern-Ergebnis legte noch stärker um mehr als 40 Prozent auf 505,7 Millionen Euro zu. Hierin enthalten ist ein Ergebnis-Beitrag aus dem Verkauf der Anteile am Flughafen Hannover in Höhe von 75,9 Millionen Euro. Fraport erreichte entsprechend auch ohne Berücksichtigung der positiven Effekte aus dem Anteilsverkauf die gesteckten Umsatz- und Ergebnisziele. – Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 auf 2,00 Euro pro Aktie zu erhöhen (Geschäftsjahr 2017: 1,50 Euro je Aktie).

Passagieraufkommen legt in Frankfurt und international deutlich zu: Am Flughafen Frankfurt wurde mit rund 69,5 Millionen Fluggästen ein neuer Passagierrekord aufgestellt. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017. Dr. Stefan Schulte: „Wir freuen uns, dass die Airlines ihr Angebot am Frankfurter Flughafen nun zwei Jahre in Folge deutlich ausgebaut haben und dies die Konnektivität und Prosperität im Interesse der Unternehmen weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus erhöht. Bis zur Inbetriebnahme des ersten Flugsteigs des Terminals 3 Ende 2021 wird der Fokus nunmehr verstärkt darauf liegen, die Servicequalität angesichts einer insgesamt angespannten Situation im Luftverkehr auf hohem Niveau zu halten. Priorität hat hierbei die Situation an den Sicherheitskontrollen.“

Am Standort Frankfurt hat Fraport im vergangenen Jahr mehr als 3.000 Beschäftigte neu eingestellt, um das starke Wachstum zu bewältigen. Obwohl die Situation an einigen zentralen Prozessstellen in den Terminals in Spitzenphasen angespannt war – so vor allem bei den Sicherheitskontrollen – lag die Globalzufriedenheit der Passagiere im Jahr 2018 bei 86 Prozent und ist damit gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (2017: 85 Prozent). Um zusätzliche Flächen für Sicherheitskontrollen bereitzustellen, investiert Fraport in einen Anbau am Terminal 1. Hier sollen im Laufe des Sommers 2019 sieben zusätzliche Sicherheitskontrollspuren installiert werden.

Auch an allen internationalen Beteiligungen gab es 2018 ein deutliches Plus beim Passagieraufkommen. Die beiden brasilianischen Flughäfen Porto Alegre und Fortaleza erzielten im ersten Jahr der operativen Übernahme einen Zuwachs von 7,0 Prozent auf 14,9 Millionen Fluggäste. An den vierzehn Flughäfen in Griechenland legten die Passagierzahlen insgesamt um knapp 9 Prozent auf 29,9 Millionen zu. Der Flughafen Antalya wuchs deutlich um 22,5 Prozent und erreichte mit 32,3 Millionen Reisenden ebenfalls einen neuen Passagierrekord.

AUSBLICKFür das Geschäftsjahr 2019 prognostiziert Fraport weiterhin Wachstum an allen Standorten. Für Frankfurt wird ein Anstieg des Passagieraufkommens zwischen etwa zwei und etwa drei Prozent erwartet. Fraport erwartet das Konzern-EBIT in der Bandbreite zwischen circa 685 Millionen und rund 725 Millionen Euro. Das Konzern-Ergebnis wird zwischen rund 420 Millionen und rund 460 Millionen Euro erwartet. Die Dividende je Aktie soll für das Geschäftsjahr 2019 auf dem angehobenen Niveau von zwei Euro stabil gehalten werden.

Die Umsatzerlöse des Segments Aviation erhöhten sich um 5,5 Prozent auf etwas über eine Milliarde Euro. Am Standort Frankfurt sorgte das Passagierwachstum unter anderem für höhere Erlöse aus Flughafenentgelten. Das Segment-EBITDA lag um 11,3 Prozent über dem Vorjahreswert bei 277,8 Millionen Euro. Das Segment-EBIT legte um 6,5 Prozent auf 138,2 Millionen Euro zu. Der Umsatz des Segments Retail & Real Estate verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent auf 507,2 Millionen Euro. Die Parkierungserlöse (plus 8,3 Millionen Euro) und Retail-Erlöse (plus 0,8 Millionen Euro) legten hingegen zu.

Im Vergleich zum Vorjahreswert stieg der Umsatz im Segment Ground Handling um 5,0 Prozent auf 673,8 Millionen Euro. Das starke Passagierwachstum führte insbesondere zu höheren Erlösen aus Bodenverkehrsdienstleistungen und gestiegenen Infrastrukturentgelten. Zugleich führte das Wachstum zu einem höheren Personalaufwand in den Konzern-Gesellschaften FraGround und FraCareS. Der Umsatz im Segment International Activities & Services lag mit knapp 1,3 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahreswert – ein Plus von 58 Prozent. Bereinigt um Erlöse in Zusammenhang mit der Anwendung von IFRIC 12 von 359,5 Millionen Euro stieg der Segment-Umsatz um 20,1 Prozent auf 931,4 Millionen Euro.

Wesentliche Beiträge zum Umsatzwachstum lieferten die Konzern-Gesellschaften Fortaleza und Porto Alegre (plus 90,9 Millionen Euro) sowie Fraport Greece (plus 53,2 Millionen Euro). Das Segment-EBITDA wuchs deutlich um 28,3 Prozent auf 416,6 Millionen Euro, während das Segment-EBIT um 40,7 Prozent auf 289,6 Millionen Euro stieg. – Weitere Informationen unter: www.fraport.de

fra/gw

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