Günter von der Linde, VORHER • Fotos: Daniel Baldus

Frankfurt am Main – Einst sang Heinz Rühmann in seinem Chanson über den Clown: „Der Clown, der Clown war immer lustig anzuschauen, doch keinen ließ der Clown in sein Herz hineinschauen“ – und meinte damit vielleicht auch sich selbst!

Doch wie ist es für einen Künstler, der immer für gute Laune sorgt, der Kinder und Erwachsene zum Lachen bringt? Dieser Frage gingen die Initiatoren der Kampagne „Kleider machen Leute“, Stephan Görner und Sven Müller, auf den Grund und nahmen den Clown Filou ins Visier der Kampagne. Zunächst vor Publikum bei einem Straßenfest fotografierte Daniel Baldus den Spaßmacher, als er aus Luftballons Gummitiere formte, auf dem Einrad Kunststücke vorführte oder jonglierte. Das Publikum quietschte vor Lachen, forderte Zugaben und bekam sie natürlich auch.

Im Anschluss zog sich Günter von der Linde (57), alias Clown Filou, einen dunkelblauen Cord-Smoking von Maßschneider Stephan Görner an und gab nach dem zweiten Part des Fotoshootings ein wenig aus seinem Leben preis: Seit 33 Jahren verzaubert der ausgebildete Maschinenbautechniker nun Menschen. Auf einer zehn monatigen Weltreise begann er in Indien zu jonglieren, war Mitbegründer der Jonglier- und Theatergruppe Ballwitz und lernte dabei auch Einradfahren. In der Clownsschule Philippe Gaulier in London perfektionierte er seine Clownsfähigkeiten und machte sein Hobby im Anschluss zu seinem Beruf – dabei eroberte er unzählige Kinder- und Erwachsenenherzen.

Günter von der Linde, NACHHER • Fotos: Daniel Baldus

Privat mag es der Clown eher ruhig. Günter von der Linde ist ein Familienmensch, macht gern Yoga oder fährt mit seinem Fahrrad in die Natur und beobachtet Vögel. Im Wald findet er Ruhe und Kraft für seine vielen Auftritte im Rampenlicht.

Am Samstag, 02. November 2019, wird Filou wieder im Scheinwerferlicht zu sehen sein. Bei der Charity-Gala „Kleider machen Leute“ zugunsten der LEBERECHT-Stiftung wird er in seinem neuen Smoking auf seinem Einrad auf dem Catwalk fahren und für gute Laune sorgen. Begleitet wird er von Menschen, die alle einem ungewöhnlichen Beruf nachgehen, ohne die aber eine Stadt weder funktionieren, noch lebens- oder liebenswürdiger sein würde.

Anerkennung, Wertschätzung und Respekt sind die Botschaften der Kampagne, die auch Unterstützung bei prominenten Persönlichkeiten findet. Bei der VIP-Modenschau an diesem Abend zeigen Top-Model Marcus Schenkenberg, Politiker Philipp Amthor (MdB), die Moderatoren Kena Amoa und Laura Karasek sowie die Sportler Sven Ottke und Heiner Brand die Modetrends von Stephan Görner. 300 Gäste erwartet zudem ein stimmungsvolles Programm mit Entertainer Joe Whitney, Tanz, gutem Essen und erlesenen Weinen. Schirmherr ist Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki, Moderiert wird die Gala von Evren Gezer.

Eintrittskarten sind noch erhältlich und über die Homepage www.kleider-machen-leute.net oder beim Organisationsbüro Sven Müller PR & Live-Kommunikation zu bestellen – Email: info@mueller-livekommunikation.de – Der Eintritt inklusive Candlelight-Dinner und Getränke des Abends kostet pro Gast 250 Euro.

sm/gw

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Matthäus Merian „Familienbildnis“,  Öl auf Leinwand; © Kunstmuseum Basel, Martin P. Bühler

Frankfurt am Main – Kunst kommt von Können. Aus diesem Grunde musste jeder Künstler bis ins 19. Jahrhundert Mitglied einer Zunft oder Gilde sein. Denn im Mittelalter konnte nicht einfach jeder den Beruf ergreifen, den er wollte.

Alle Berufsgruppen – auch Künstler – waren in Zünften organisiert. Diese ließen nur eine bestimmte Anzahl von Vertretern eines Berufes in einer Stadt zu. Heute ist nahezu in Vergessenheit geraten, dass auch Maler einst so organisiert waren und wie andere Handwerker zum Abschluss ihrer langen Ausbildung ihr Können mit einem Meisterstück beweisen mussten. Erst dann durften sie ihre Gemälde signieren, eine eigene Werkstatt führen und selbst ausbilden.

Kaiser Maximilian I von Johann Franz Brentano, 1840; © Historisches Museum Frankfurt • Foto: Bernd Heier

Als Lehrlinge und Gesellen lernten sie als junge Künstler routinemäßig, Farben zu reiben, Leinwände zu spannen, zu grundieren und einfache malerische Aufgaben auszuführen. Erfahrungen sammelten die Gesellen außerdem auf der Wanderschaft, die sie durch Deutschland oder ins Ausland führte. Um selbst Meister zu werden, schrieb die Zunftordnung dem Maler viele Bedingungen vor, darunter die Heirat, den Erwerb des Bürgerrechts, Geldzahlungen und oft auch die Anfertigung eines Meisterstücks.

Die Ausstellung „Meisterstücke – Vom Handwerk der Maler“ im ‚Historischen Museum Frankfurt widmet sich erstmals diesem spannenden Kapitel der Künstler-Sozialgeschichte. Die reichhaltige von Dr. Wolfgang P. Cilleßen kuratierte Schau vermittelt an Hand von 350 Exponaten eine beeindruckende Vorstellung von der damaligen Ausbildung eines Malers als zünftigen Handwerker. Das Museum besitzt eine in Deutschland einzigartige Sammlung von über 45 Meister- oder Probestücken aus der Zeit von 1631 bis 1858.

In der Schau wird erstmals auch die Wahlstube im Frankfurter Römer rekonstruiert, die in den 1630er Jahren mit einem Gemäldezyklus ausgestattet wurde – den frühesten Meisterstücken. Die Wahlstube war einer der wichtigsten diplomatischen Orte im Heiligen Römischen Reich. Hier führten die Kurfürsten und ihre Gesandten die Verhandlungen für die Kaiserwahl, hier fanden auch zahlreiche Reichstage und Konferenzen statt.

Die Stadt Frankfurt verlangte einst von den Malern die Einlieferung des vorgeschriebenen Meister- oder Probestücks für die Ausstattung des Römers. Diese Frankfurter Gemälde werden anderen Malermeisterstücken aus Nürnberg, Hamburg, Lübeck und Burghausen sowie Meisterstücken anderer Handwerke gegenübergestellt.

Juveneld.Ä., Paul: „Die Taufe Christi“, 1609, Öl auf Lindenholz – Städel Museum Frankfurt

Die Maler hatten ein durchaus ambivalentes Verhältnis zu ihrer Zunft. Einerseits erwarteten sie von ihr den Schutz vor unliebsamen Konkurrenten, wie den Weißbindern und Tünchern und auswärtigen Malern, die auf den lukrativen Frankfurter Markt drängten. Andererseits empfanden sie die strengen Zunftordnungen und die zünftige Ausbildung als nicht zeitgemäß: Ihrer Meinung nach gehörte die Malerei nicht zu den mechanischen, sondern zu den freien Künsten. So thematisiert die hochinteressante Ausstellung auch die Entwicklung der Ausbildung von der Malerzunft zur Kunstakademie. Ein weiteres Kapitel widmet sich den Versuchen einer Akademie-Gründung in Frankfurt und der Städelschule als bürgerliche Kunstakademie.

Die Schau „Meisterstücke – Vom Handwerk der Maler“ – eine Kooperation mit dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Trier und der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main – wird u.a. vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain unterstützt und ist bis zum 19. Januar 2020 im ‚Historischen Museum Frankfurt‘ zu sehen. – www.historisches-museum-frankfurt.de

hbh

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Chinas wilde Königreiche • Bild: obs/Fox Networks Group Germany“

München – Highlights im November 2019 auf den Sendern FOX, National Geographic und National Geographic WILD!

China beherbergt auf rund 9,5 Millionen Quadratkilometern unterschiedlichste Klimazonen und Landschaften. Während Großer und Kleiner Panda die berühmtesten Vertreter der einheimischen Fauna sind, herrscht bei weitem kein Mangel an anderen faszinierenden Tierarten. Doch genau sie stehen im Mittelpunkt dieser neuen Serie. Im Laufe der Zeit haben sie auch die unwirklichsten Regionen erobert, seien es die Berggipfel des tibetischen Hochlands oder die Steppen der Provinz Innere Mongolei.

„Chinas wilde Königreiche“ nimmt den Zuschauer mit auf eine bildgewaltige Reise zu ausgedehnten Grasländern, kargen Wüsten, schroffen Gebirgszügen und tropischen Dschungeln. Ob faszinierende Insekten wie die Asiatische Blütenmantis, die kleinsten Raubkatzen der Welt oder die unter Extrembedingungen jagenden Schneeleoparden:

In fünf Folgen geht die Serie ihren Lebensgewohnheiten nach und zeigt, wie sich ihr Verhalten im Jahresverlauf ändert. Dabei erleben die Zuschauer bildstarke Porträts tierischer Überlebenskünstler.

National Geographic präsentiert die neue Serie „Chinas wilde Königreiche“ ab 03. November 2019 immer sonntags um 21.00 Uhr als deutsche TV-Premiere. – www.fox.com

ots/gw

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Wildwechsel • Bild: obs/ACE Auto Club Europa/© ACE

Berlin – Richtig reagieren und sicher ankommen! – Auf Verkehrsteilnehmer kommen mit einsetzendem Herbstwetter wieder besondere Risiken zu. Neben schlechter Sicht durch Nebel, Regen und früher einsetzende Dämmerung ist jetzt vor allem die Gefahr von Wild-Unfällen besonders groß.

Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, rät Autofahrern zu größerer Vorsicht und dem unbedingten Beachten der entsprechenden Warnschilder. Wildtiere finden in der Herbstzeit auf den Feldern nicht mehr ausreichend Nahrung und überqueren Straßen auf der Suche nach anderen Futterquellen. Die zunehmend schlechten Witterungs- und eingeschränkten Sichtverhältnisse verstärken die Gefahr eines Wildunfalls zusätzlich.

Der ACE weist darauf hin, die aufgestellten Warnhinweise vor Wildwechsel unbedingt zu beachten und die Fahrweise anzupassen: Nähert man sich einem Waldgebiet oder den Rändern von Wiesen und Feldern, sollte die Geschwindigkeit verringert und der Straßenrand im Blick behalten werden. Ist in Straßennähe oder sogar auf der Fahrbahn Wild erkennbar, unbedingt das Fernlicht abblenden und die Hupe betätigen. Riskante Ausweichmanöver gilt es zu vermeiden. Denn die Kollision mit anderen Fahrzeugen, Verkehrsteilnehmern oder Bäumen ist oftmals folgenschwerer als der Zusammenstoß mit dem Tier. Ist die Kollision nicht vermeidbar, bremsen Autofahrer so stark wie möglich ab und halten dabei das Lenkrad fest.

Richtiges Verhalten: Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Zusammenstoß mit einem Wildtier, muss zuerst die Warnblinkanlage eingeschaltet, die Warnweste angezogen und die Unfallstelle mit dem Warndreieck abgesichert werden. Anschließend muss die Polizei verständigt werden. Nicht vergessen: Viele Versicherungen fordern zur Schadenregulierung eine Wildunfallbescheinigung. Diese bei der Unfallaufnahme durch die Polizei nicht vergessen einzuholen.

Schäden am Fahrzeug, die durch einen Zusammenstoß mit Haarwild – u.a. Wildschwein, Reh, Hirsch, Fuchs oder Hase – entstanden sind, können über die Teil- oder Vollkaskoversicherung reguliert werden. Für ACE-Mitglieder gilt: Musste ihr Fahrzeug nach einem Zusammenstoß mit Haar- oder Federwild repariert werden, übernimmt der ACE eine Beihilfe zu den Reparaturkosten von bis zu 300 Euro.

ots/gw

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V.l.n.r.: Frank Franke (Preisträger Kategorie Alltagshelden), Antje Kuniss, Marina Monti – Ulrich Krebs (Landrat des Hochtaunuskreises), Christiane von Cornberg, Frauke Groth, Anton und Sven Euller (beide Preisträger Kategorie Lebenswerk), Franz Hüls (Preisträger Kategorie U21), Rosemarie Euller (Preisträgerin Kategorie Lebenswerk), Max Ackfeld, Birgit Merklein (Preisträgerin Kategorie Alltagshelden), Prof. Liselotte Bieback-Diel (Preisträgerin Kategorie Lebenswerk), Bruno Pasqualotto (Preisträger Kategorie Alltagshelden), Dr. Gerd-Michael Ehrhardt, (Preisträger Kategorie Alltagshelden), Oliver Klink (Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse), Torsten Koch – Michael Cyriax (Landrat des Main-Taunus-Kreises) • Bild: Taunus Sparkasse

Bad Homburg vor der Höhe – Mehr als 100 Bürgerpreise verliehen. – Nun gingen sieben Bürgerpreise an engagierte Personen aus dem Hochtaunus- und dem Main-Taunus-Kreis – 5.250 Euro Preisgeld.

Seit 2006 zeichnet die Taunus Sparkasse ehrenamtlich engagierte Menschen mit dem Bürgerpreis aus. Der Preis ist ein Zeichen der Wertschätzung für ihren wichtigen Einsatz für andere Menschen. Bei der jetzigen Preisübergabe gab es eine Besonderheit: Denn mit den sieben neuen Auszeichnungen hat die Taunus Sparkasse in den vergangenen 14 Jahren mehr als 100 Bürgerpreise im Hochtaunuskreis und im Main-Taunus-Kreis verliehen.

Unter dem Motto „Engagiert sein – Perspektiven schaffen“ würdigten Landrat Ulrich Krebs, Verwaltungsratsvorsitzender der Taunus Sparkasse, Landrat Michael Cyriax, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender, und Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse, die Engagierten in der Ludwig-Erhard-Anlage in Bad Homburg. Der guten Tradition folgend erhielten die Preisträger als Anerkennung Urkunde und Glas-Award mit persönlicher Gravur und zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.250 Euro.

„Für Sie steht die gute Sache an erster Stelle. Sie öffnen Türen für andere Menschen. Heute geht es uns darum, Ihr Engagement mit dem Bürgerpreis zu würdigen“, sagt Landrat Ulrich Krebs. – „Sie tragen einen guten Teil dazu bei, dass unsere Region so lebenswert ist. Sie handeln vorbildlich, packen an und helfen da, wo es nötig ist. Vielen Dank für Ihre wichtige Arbeit“, betont Landrat Michael Cyriax. – „Machen Sie weiter so und motivieren Sie andere, sich ebenfalls zu engagieren“, so Oliver Klink. – Die Preisträger und ihr Engagement im Überblick:

Kategorie „Alltagshelden“: Frank Franke, Kronberg, Präsident des 2003 gegründeten Vereins „Luftfahrt ohne Grenzen“, organisiert Hilfstransporte in alle Welt bei Katastrophen jeglicher Art und hilft so Betroffenen von Epidemien, Opfern von Erdbeben oder Tsunamis, geflüchteten Menschen in Flüchtlingslagern oder in Kriegsgebieten – und ermöglicht den Transport von kranken Menschen aus Krisengebieten. In den letzten Jahren hat der Verein 6.000 Tonnen Güter im Wert von ca. 130 Millionen Euro in die Welt geschickt.

Dr. Gerd-Michael Ehrhardt, Hattersheim: Sein Einsatz reicht weit über die Leistungen eines klassischen Hausarztes hinaus. Er setzt sich unter anderem für Menschen mit Suchtproblemen ein, ist Mitglied im ärztlichen Bereitschaftsdienst und bei Ärzte ohne Grenzen. – Zweimal im Jahr besucht und unterstützt er (ehrenamtlich) das Cargo Human Care Medical Centre nahe Nairobi – zudem bildet er Medizinstudenten und Ärzte aus.

Birgit Merklein, Friedrichsdorf, ist Geschäftsführerin des „Kultur- und Lerntreffs (KuLer-Treff). Ziel der gemeinnützigen Gesellschaft ist, Migranten bei der Integration in Deutschland zu begleiten, sie im Alltag zu unterstützen und ihnen eine Perspektive zu geben – sie organisieren Deutschunterricht für Frauen mit paralleler Kinderbetreuung. Zudem wird einmal in der Woche muttersprachlicher Unterricht für Kinder in Arabisch und Persisch angeboten.

Bruno Pasqualotto, Friedrichsdorf-Köppern, ist Initiator und Kopf des „Team United“ beim SV Teutonia Köppern. Seit 2013 trainiert er 50 fußballbegeisterte Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Beeinträchtigung. Er sorgt dafür, dass eine integrative Atmosphäre entsteht. 2015 wurde „Team United“ mit dem Oddset-Zukunftspreis des hessischen Sports ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr wurde er zum Landestrainer Fußball des Hessischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband ernannt.

Kategorie „U 21“ – Christliche Vereinigung Junger Menschen (CVJM), Hofheim. Pro Jahr nutzen 20 bis 25 junge Menschen ihre Osterferien, um in drei Phasen Methoden der Gruppenarbeit sowie Grundlagen der Religions- und Spielpädagogik und des Jugendrechts zu erlernen – damit haben sie auch eine Vorbildfunktion für die ortsansässige Jugend.

Kategorie „Lebenswerk“ – Prof. Liselotte Bieback-Diel, Oberursel ist seit Jahrzehnten ehrenamtlich aktiv. Seit 2005 ist die 79-jährige im Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Hochtaunus tätig. Von 2014 bis August 2019 war sie Vorsitzende des Ortsvereins Oberursel der Arbeiterwohlfahrt, dessen Schwerpunkt die Seniorenarbeit ist. Als Vorsitzende des Vereins „Frauen helfen Frauen“ war sie besonders beteiligt an der Planung und Realisierung des Baus des neuen Frauenhauses. Im Dezember 2014 erschien ihr Buch „Geraubte Kindheit“, in dem sie die Erlebnisse und Erfahrungen von 37 Kriegskindern aus Oberursel und seinen Partnerstädten gesammelt hat, um auch ausländischen Kriegskindern eine Stimme zu geben.

Familie Euller, Hofheim-Langenhain: Wenn man alle Jahre zusammenzählt, in denen sich Anton, Rosemarie und Sven Euller ehrenamtlich für das Rote Kreuz bis heute engagieren, dann heißt die beeindruckende Zahl: 151 Jahre! Anton Euller ist seit 60 Jahren engagiert. Als Schriftführer und Mitgliedsverwalter arbeitet er bis heute im Vorstand und im aktiven Dienst. Rosemarie Euller gehört seit 1957 dem Roten Kreuz an und wurde vor einigen Jahren zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Außerdem war sie Leiterin des Jugend-Rot-Kreuzes und arbeitete bei „Essen auf Rädern“ und beim Hausnotruf mit. Für ihr großes Engagement wurde sie mit der Ehrennadel der Stadt Hofheim in Silber ausgezeichnet. – Sohn Sven Euller ist seit 29 Jahren im Roten Kreuz aktiv – und seit 10 Jahren ,,Helfer vor Ort“. Wenn bei einem Notfall Rettungsdienst und Notarzt gerufen werden, wird er von der Leitstelle mitalarmiert. So erhalten Patienten Erste Hilfe und die Zeit bis zum Eintreffen der Ärzte wird verkürzt. Daneben ist er Bereitschaftsleiter der Aktiven und Jugendleiter des Roten Kreuzes. Er koordiniert Dienste, pflegt Fahrzeuge und unterstützt den Vorstand.

www.taunussparkasse.de

ts/gw

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Maurizia I. Puglia gehörte 1979 zu den ersten Teilnehmerinnen, sie war Preisträgerin und ist heute Jurorin im Wettbewerb • Bild: Bildung & Begabung gemeinnützige GmbH

Bonn / Wuppertal – Von ihrem Können in Gruppendiskussionen, Einzelgesprächen und Theaterpräsentationen überzeugten zwölf Schüler*innen eine Expertenjury – und gingen als Sieger des ‚Bundeswettbewerbs Fremdsprachen‘ hervor!

Bei dem Wettbewerb, den das bundesweite Talentförderzentrum Bildung & Begabung jedes Jahr ausrichtet, gab es außerdem je 13 zweite und dritte Plätze. – Beim diesjährigen Durchlauf in der Kategorie SOLO PLUS erreichten die folgenden zwölf Schülerinnen und Schüler den ersten Platz: Maria Isabel De Souza Ponce (Bremen), Ameli Dresel (Lübeck), Carina Ebert (Münster), David Hedderich-Westrich (Mainz), Ariane Hein (Berlin), Kamil Klamser (München), Javier López Gozalo (Madrid), Erik Raps (Simbach), Michael Schmitze (Berlin), Aleksei Smirnov (Lübbecke), Benedikt Velten (Regensburg) und Alexander Von Recum (Geisenheim).

46 Schüler*innen aus ganz Deutschland und von deutschen Auslandsschulen standen im Finale, das dieses Jahr in Wuppertal stattfand. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in allen drei geforderten Disziplinen beeindruckend: Fremdsprachen, Sachkenntnisse und Kommunikation. Und alle in gleich mehreren Sprachen“, sagte Bernhard Sicking, Leiter des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen. Die Bundessieger werden in die Förderung der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Weitere Gewinne sind Sach- und Geldpreise sowie Sprachreisen.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer vergab die Preise und beglückwünschte die Jugendlichen: „Mit viel Energie und Motivation haben die Schüler*innen in diesem anspruchsvollen Wettbewerb ihr Können unter Beweis gestellt. Auf ihre hervorragenden Leistungen können alle Teilnehmer*innen stolz sein. Das Lernen von Sprachen ist immer auch eine Erweiterung des eigenen Horizonts und trägt dazu bei, offen und aufgeschlossen auf Menschen aus verschiedensten Ländern zuzugehen.“

Insgesamt waren 434 Jugendliche zu dem Wettbewerb angetreten. Voraussetzung war, dass sie Klassen 10 bis 13 besuchen und mit mindestens zwei Fremdsprachen ins Rennen gehen. Fast drei Viertel der Jugendlichen wählten dieses Jahr drei oder vier Sprachen. – Bei dem Wettbewerb sind Sprachgewandtheit, interkulturelles Wissen und Kreativität gefragt. Bereits seit 1979 werden auf diese Weise junge Menschen gefördert, die fremde Sprachen und Kulturen auf neue Art entdecken wollen.

Finalrunde und Preisverleihung wurden dieses Jahr unterstützt vom Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler und der E/D/E Stiftung, die auch einen Sonderpreis für das beste Event-Video auslobte. Schüler*innen, die bei der nächsten Runde des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen dabei sein möchten, können sich noch bis zum 06. Oktober 2019 anmelden. Zur Auswahl stehen die Kategorien SOLO (Klasse 8 bis 13) und TEAM (Klasse 6 bis 10). Infos und Anmeldung unter: www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

Bildung & Begabung ist das Talentförderzentrum des Bundes und der Länder – und eine Tochter des Stifterverbandes. Förderer sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Kultusministerkonferenz. Schirmherr ist der Bundespräsident. –  www.bildung-und-begabung.de

ots/gw

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Bild: Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Frankfurt am Main – Ein Familien-Open-Air als Kulturereignis der ganz besonderen Art! – Gemeinsam mit Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, veranstaltet das Frankfurter Kinderbüro dieses wunderbare Musiktheater anlässlich des Weltkindertages am 20. September.

Mit Taschenlampen ans Mainufer … Ein ganz besonders stimmungsvolles Publikum an einem ganz besonderen Ort – und eine besonders fröhliche Band … das sind die Zutaten dieses zauberhaften Open-Air-Abends für Groß und Klein.

Am Freitag, 20. September 2019, laden Oberbürgermeister Peter Feldmann und das Frankfurter Kinderbüro von 19:00 bis 21:00 Uhr zum 13. Frankfurter Taschenlampen-Konzert auf die Weseler Werft am Mainufer ein.

Über 4.000 kleine und große Besucher freuen sich schon lange auf diesen ganz besonderen Abend auf der Weseler Werft: Das zauberhafte und ungewöhnliche Frankfurter Taschenlampen-Konzert mit der Berliner Band Rumpelstil lädt in der Dämmerung mit rockigen, lustigen und gefühlvollen Songs zum Mitsingen ein.

Gänsehaut ist garantiert, wenn die Kids mit tausenden von Taschenlampen ihre ganz geheimen Wünsche in den Frankfurter Abendhimmel senden.

Einlass ist um 17:30 Uhr / Beginn um 19:00 Uhr / Weseler Werft  –  www.frankfurter-kinderbuero.de

ffm/gw

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