28. ART & ANTIQUE in Wiesbaden vom 27.-30.01.2011 … ein Erlebnis für Kunstfreunde

15 Jan
2011

Einmalig dürfte bei den größeren deutschen Kunst- und Antiquitätenmessen die Dreierkombination Antiquitäten, alte und zeitgenössische Kunst und Restauratoren-Carré sein.  Vom 27. bis 30. Januar 2011 haben Liebhaber antiker Möbel und Kunstobjekte sowie Sammler zeitgenössischer Kunst wieder die Möglichkeit, nach Herzenslust zu stöbern und ihre ganz persönliche Entdeckung zu machen.

Etwa 70 Aussteller von der Schweiz bis Sylt zeigen erlesene Exponate, vom Kunsthandwerk des 14. Jahrhunderts, über Möbel des Barock, Biedermeier, Regency und Art Deco, über Gemälde, Graphik, Skulpturen, Ikonen bis hin zu Silber, Schmuck, Glas, Porzellan und internationaler Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.  Nie zuvor wurden bei der traditionsreichen Kunst- und Antiquitätenmesse Kunstwerke unterschiedlicher Epochen so spannungsreich dargestellt.

Die Alte Kunst ist mit bedeutenden Künstlern vertreten wie Albrecht Dürer, Jan Brueghel der Jüngere, mit Heinrich Zille, mit Carl Morgenstern und Hans Thoma. Kunsthandwerk und Möbel mit vielen außergewöhnlichen Exponaten reicht vom 14. bis 19. Jahrhundert, bis Jugendstil, Art Deco und erstmals auch Design der 60-er Jahre.

Nach dem großen Erfolg des neuen Carrés für zeitgenössische Kunst 2010 versammelt Erhard Witzel, Vorstand des Landesverbandes der Galerien in Hessen und Rheinland Pfalz, wieder namhafte zeitgenössische Galerien in diesem Carré.  Schwerpunkt der Präsentation auf dem Gemeinschaftsstand der Galerie Witzel, Wiesbaden und der DavisKlemmGallery, Frankfurt werden nach den außerordentlich positiven Reaktionen bei der vergangenen Messe auch 2011  Zeichnungen und Grafiken des amerikanischen Pop Art Künstlers  Mel Ramos sein. Vielversprechend sind außerdem ausgewählte Unikate unter dem Titel  „Das kleine Format“. Die Galerie Barbara von Stechow, Frankfurt zeigt Arbeiten von internationalen Künstlern wie Tom Christopher, David FeBland, Joe Stefanelli oder Justine Otto, die sich für vielfältige Motive des städtische Leben New Yorks begeistern.

Angela Cerny + Partner, Wiesbaden zeigt neben Hans-Jörg Holubitschka, Dorothea Gelkers aufgrund des großen Erfolges zum zweiten Mal höfische Szenen von Sala Lieber. Die schmelzenden Portraits transformieren barocke Lebenslust in zeitgenössische Fiktionen wie z.B. bei dem großformatigen Gemälde  „Blackout“.

Bei der Kunst des 20. Jahrhunderts zeigt beispielsweise Galerie Draheim aus Wiesbaden Werke  von Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Emil Nolde, Horst Antes, Eduard Bargheer und weiteren bedeutenden Künstlern. Zudem werden in einer Sonderschau „Wiesbadener Ansichten aus einem Jahrhundert“ mit zwei Dutzend Gemälden und Arbeiten auf Papier nach 1900 präsentiert. Galerie Rudolf aus Kampen und Keitum/Sylt bringt Werke von Otto Dix, Ackermann, Zille, Heckel, Münter, Chagall, Picasso, Kandinsky und anderen Künstlern im Preisbereich von € 300,- bis € 48.ooo,-.

Wie jedes Jahr stellen die ehrenamtlichen Mitglieder der Deutsche Stiftung Denkmalschutz ihre neuen Projekte vor und geben einen Einblick in die Arbeit der Jugendbauhütte. Unter dem neuen Thema „Schatzkammer Hessen“ wird Schloss Friedelhausen an der Lahn als „Denkmal in Not“ vorgestellt.

Anlässlich der Jubiläums  „300 Jahre Porzellanherstellung in Deutschland“ wird eine bemerkenswerte private Sammlung vorgestellt  „Mokka- und Schokoladentassen von 1740-1900″. Begleitet wird die Messe von einem Restauratoren-Carré, in dem die Besucher durch Vorführungen und Vortäge Einblicke in die vielfältigen historischen Gewerke erhalten.  Neues Schwerpunktthema sind historische Gebäude.

Weiterhin erwarten die vielen tausend Besucher musikalische und kulinarische Genüsse in einmaliger Atmosphäre. Aktuelle  Informationen unter www.artundantique.de –   Ort:  Rhein-Main-Hallen Wiesbaden. Öffnungszeiten: 27.+28. Januar 14-20 Uhr, 29.+30. 11-19 Uhr. Eintritt € 8,- bzw. € 5,-, Schüler und Studenten frei.   – presse niederlintner/gw

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