Alle Wege führen nach Rom … Goethe-Haus beteiligt sich an spannendem „Storytelling-Projekt“

18 Nov
2019

Ausstellungsansicht mit Johann Heinrich Wilhelm Tischbeins berühmtem Gemälde von Goethe, der auf seiner Italien-Reise in der Campagna Rast macht • Foto: Städelmuseum

Frankfurt am Main – Der wohl berühmteste deutsche Italienreisende, Johann Wolfgang von Goethe, besuchte vor 233 Jahren zum ersten Mal Rom.

Diese legendäre Reise nimmt der Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. – AsKI – zum Anlass, das digitale Storytelling-Projekt „Alle Wege führen nach Rom …“ aus der Taufe zu heben.

Goethes römischer Wohnort war einst die Via del Corso 18. Heute ist es die Adresse von Deutschlands einzigem Museum im Ausland, der vom AsKI e.V. getragenen Casa di Goethe. Im Palazzo am Corso haben sich über die Jahrhunderte viele Geschichten zugetragen. Auf der Website www.wege-nach-rom.de können Interessierte kurzweilige Geschichten prominenter Besucher der Ewigen Stadt nachspüren. Denn seit Jahrhunderten ist Rom, die Goethe als „Hauptstadt der Welt“ beschrieb, Sehnsuchtsort und Inspirationsquelle zahlloser Künstler, Anziehungspunkt für Reisende und Abenteurer, Pilgerziel für Gläubige und Altertumsforscher.

Die einzelnen Reportagen zeichnen mit multimedialen Mitteln Reisewege nach, berichten von Begegnungen und Erlebnissen, von Begeisterung und Enttäuschung, von Studienaufenthalten und Exil. Sie ranken sich um die unterschiedlichen Persönlichkeiten und spielen zu verschiedenen Zeiten ab. Das Freie Deutsche Hochstift / Frankfurter Goethe-Haus beteiligt sich an dem Storytelling-Projekt mit dem Beitrag „Souvenirs aus Rom. Das Album der Maxe von Arnim“.

Die älteste Tochter Bettine und Achim von Arnims reiste von Oktober 1851 bis Mai 1852 mit ihrem Vetter und dessen Frau durch Italien. Die damals 33jährige schrieb während ihrer gesamten Reise Tagebuch und Briefe. Darüber hinaus zeichnete und sammelte sie Souvenirs mannigfaltiger Art. Das Erinnerungsalbum mit Souvenirs, Maxes Skizzenbuch sowie zwei Bände ihres Reisetagebuchs befinden sich heute im Freien Deutschen Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum.

„Alle Wege führen nach Rom“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des AsKI unter Beteiligung des Frankfurter Goethe-Museums, der Klassik Stiftung Weimar, des Museums Casa di Goethe, des Buddenbrookhauses, des Gerhard-Marcks-Hauses, des Max-Reger-Instituts, des Museums für Kommunikation Nürnberg, der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. – Weitere Informationen unter:  www.aski.org

Bernd Heier

Bitte besuchen und liken Sie auch unseren Facebook-accountcwa id=’mad03′]

Ihre Meinung ist uns wichtig

oben