„FREIHEIT heißt Verantwortung. – Darum haben viele Menschen Angst davor!“ …

16 Nov
2019

George Bernard Shaw – Bild: Bain News Service, publisher, George Bernard Shaw, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… wusste schon George Bernard Shaw (* 26. Juli 1856 in Dublin, Irland / † 02. November 1950 in Ayot Saint Lawrence, England), irischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist. 1925 erhielt er den Nobelpreis für Literatur und 1939 den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch.

Shaw entstammte einer in Dublin ansässigen Familie schottisch-protestantischer Herkunft und wuchs  in problematischen Familienverhältnissen auf. Sein Vater George Carr Shaw war ein erfolgloser Getreidehändler und hatte Alkoholprobleme. Seine Mutter war Sängerin, die sich kurz vor G. Bernard Shaws sechzehntem Geburtstag von ihrem Ehemann trennte und zusammen mit ihren beiden Töchtern und ihrem Gesangslehrer nach London zog. Shaw blieb zunächst bei seinem Vater. Er litt vor allem in seiner Jugend an einer starken Sozialphobie.

Seine ersten Erfolge feierte er als Musikkritiker bei der Zeitung Star, für die er meisterhaft ironische Kommentare schrieb. – Shaw gilt auch als Mitbegründer der London School of Economics and Political Science (LSE), in der auch heute noch die ‚Shaw Library‘ an ihn erinnert. 1895 wurde er Theaterkritiker bei der Saturday Review. Dieser Schritt leitete seinen künftigen Weg als Dramatiker ein. 1898 erschien sein erstes erfolgreiches Stück, ‚Candida‘.

Aufgrund seines Ärgers über die englische Orthografie spendete er einen Teil seines Vermögens für die Schaffung eines neuen englischen phonetischen Alphabets, das im Zuge eines Wettbewerbs von Ronald Kingsley Read entworfen wurde und nach dem Initiator Shavian alphabet („Shaw-Alphabet“) genannt wird. Zu Lebzeiten gönnte sich Shaw als einzigen Ausdruck seines beträchtlichen Vermögens einen Rolls-Royce.

Noch vor seinem Tod war Shaws Name weit über die Britischen Inseln hinaus bekannt. Shaw war bis 2016, als Bob Dylan ebenfalls der Literaturnobelpreis zuerkannt wurde, der einzige Nobelpreisträger, der auch (1939) einen Oscar erhielt – für das beste Drehbuch für die Verfilmung von Pygmalion unter dem Titel Pygmalion: Der Roman eines Blumenmädchens. Seit 1943 war er Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Letters. – In den letzten Jahren seines Lebens war er sehr gerne in seinem Haus und Garten Shaw’s Corner, um zu verweilen und ihn zu pflegen. Er starb im Alter von 94 Jahren an Nierenversagen (verursacht durch den Sturz eines Baumes auf ihn). Am 06. November 1950 wurde er am Golders Green Crematorium in London eingeäschert.

-/gw

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