E-Commerce-Drehscheibe – Deutsche Post investiert elf Millionen Euro in Internationales Postzentrum

23 Okt
2019

20 Jahre IPZ Frankfurt • Bild: (c) Deutsche Post DHL Group/Bernd Georg

Frankfurt am Main – Postvorstand Tobis Meyer präsentiert neuen Sorter für die Bearbeitung von Warensendungen aus Asien. E-Commerce-Drehscheibe für internationale Sendungen und wichtiger Arbeitgeber für 1.500 Mitarbeiter.

Weitere elf Millionen Euro hat die Deutsche Post in das Internationale Postzentrum (IPZ) am Frankfurter Flughafen investiert. Mit dem Einbau neuer Sortiertechnik, speziell für die Bearbeitung von Warensendungen, stärkt das Unternehmen sowohl sein internationales E-Commerce-Geschäft als auch den Standort Frankfurt. Tobias Meyer, Konzernvorstand Post & Paket Deutschland der Deutsche Post DHL Group, gab den Startschuss für die offizielle Inbetriebnahme der neuen Technik:

„Wir testen die neue Sortieranlage bereits seit Anfang Oktober. Mit diesem Sorter setzen wir neue Maßstäbe, insbesondere bei der Bearbeitung von Warensendungen aus dem Ausland. Das ist die größte Einzelinvestition in neue Sortiertechnik seit dem Start unseres Internationalen Postzentrums am Flughafen Frankfurt im Jahre 1997. Mit dieser Investition in neue Sortiertechnik verbessern wir den Service für unsere Kunden ganz im Sinne unserer Strategie 2025, für deren Umsetzung Digitalisierung und E-Commerce zwei entscheidende Faktoren sind“, so Tobias Meyer.

Post aus Fernost sorgt für E-Commerce-Plus:  Wo früher vor allem internationale Brief- und Paketsendungen sowie Urlaubspostkarten bearbeitet wurden, sortieren die 1.500 Mitarbeiter des IPZ heute hauptsächlich E-Commerce-Sendungen, viele davon aus Asien und insbesondere aus China. Dazu Martin Wolf, Leiter des IPZ: „Das Internationale Postzentrum ist gewissermaßen Deutschlands postalisches Tor zur Welt. Wir bearbeiten zwar immer noch den Großteil der internationalen Briefpost und Luftpostpakete. Aber mittlerweile haben wir uns auf die Bearbeitung von E-Commerce-Sendungen spezialisiert. Diese Sendungen kommen hauptsächlich aus Asien zu uns“.

Dass die Deutsche Post das IPZ ausgerechnet am Flughafen Frankfurt errichtet hat, ist kein Zufall. „Der Flughafen ist einer der führenden Verkehrsknoten weltweit und verfügt über eine gute Infrastruktur. Nirgendwo sonst in Deutschland kann man jeden Tag bis zu 190 Tonnen Post zu 266 Zielen weltweit fliegen. Von dieser Konzentration des internationalen Postgeschäftes hier in Frankfurt profitieren sowohl unsere Kunden als auch die Region Rhein-Main. Denn mit etwa 1.500 Mitarbeitern sind wir ein wichtiger Arbeitgeber am Flughafen“, betont Tobias Meyer.

Auch das Thema „Mitarbeiter“ ist im IPZ speziell, denn die Mitarbeiter kommen aus insgesamt 63 Ländern. „So international wie unser Geschäft ist auch unsere Belegschaft. Die Teamarbeit über kulturelle Grenzen hinweg klappt bei uns prima. Das ist einer der Gründe für unsere erfolgreiche Arbeit. Bei uns arbeiten ausländische Mitarbeiter selbstverständlich auch in Führungspositionen, wie beispielsweise der Teamkoordination“, sagt Martin Wolf. – Und die haben alle Hände voll zu tun, denn im IPZ ist rund um die Uhr Betrieb. Stillstand gibt es kaum, denn die Mitarbeiter der Import-Schicht sind von 07:00 bis 22:00 Uhr aktiv und werden von den Mitarbeitern der Export-Schicht abgelöst, die von 22:00 bis 07.00 Uhr geht.

Bundesweit umfasst das internationale Netzwerk der Deutschen Post sechs Auswechslungsstellen (sogenannte „Gateways“) in grenznahen Briefzentren (Kiel, Köln, Trier, Offenburg, Landshut, Leipzig) sowie sieben Paketzentren (Hamburg, Köln, Speyer, Lahr, Regensburg, Nürnberg, Leipzig). –  www.dpdhl.de  –  https://twitter.com/dpdhl_fra

dp/gw

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