Nachhaltiges Start-up: BIKINIS aus Meeresmüll – Modelabel verbindet Umweltschutz mit trendigen Styles

19 Okt
2019

Lisa-Maria Beck ist ISM-Absolventin und gründete ihr eigenes Start-up LANASIA • Bild: obs/International School of Management (ISM)

München – Nach ihrem Marketing-Studium an der International School of Management (ISM) will Lisa-Maria Beck jetzt gemeinsam mit ihrer Schwester richtig durchstarten.

Mit ihrem Mode-Start-up LANASIA möchte das Duo einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und gleichzeitig zeigen, dass auch nachhaltige Bademode angesagt sein kann.

Das Besondere an LANASIA ist, dass die Bikinis aus Plastikmüll hergestellt werden. „Die Leidenschaft für Mode und besondere Styles wurde uns schon in jungen Jahren von unserer Mutter vorgelebt, weshalb wir uns relativ schnell dafür entschieden haben, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Uns liegt es aber auch am Herzen, einen eigenen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, so dass wir unsere Stoffe so ökologisch wie möglich produzieren lassen“, so Lisa-Maria: „Durch das Studium an der ISM habe ich wichtiges Wissen aus BWL und Marketing bekommen, um eine Unternehmensstrategie zu entwickeln und unser Start-up erfolgreich am Modemarkt zu positionieren.“

Die Stoffe, die LANASIA für die Bademode und teilweise auch für die Damenmode verwendet, sind recycelt. Abfälle wie Fischernetze werden aus dem Meer gesammelt, gereinigt und anschließend als regeneriertes Nylon erst zu einer Kunstfaser und dann zu einem feinen Stoff verarbeitet. Bei der Produktion von 10.000 Tonnen des recycelten Nylons werden im Vergleich zur Produktion derselben Menge herkömmlichen Nylons 57 Tonnen CO2 eingespart.

„Mit der zunehmenden Umweltverschmutzung wird das Thema Nachhaltigkeit für alle Menschen immer wichtiger. Auch in der Modeindustrie ist dieses Thema ein spürbarer Trend geworden, der sich in naher Zukunft für erfolgreiche Unternehmen zu einem Status quo entwickeln wird. Die Modebranche ist gut beraten, diese Entwicklung nicht zu ignorieren. Für LANASIA ist das Bekenntnis zu Nachhaltigkeit eine Grundhaltung und daher ein wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie“, weiß Lisa-Maria.

Nicht nur geschäftlich achten die beiden Schwestern auf die Umwelt, sondern auch privat: „Wir versuchen, so gut es geht, auf Plastik zu verzichten und essen kein Fleisch“, sagt Lisa-Maria. Außerdem spendet das Duo mit jeder gelaunchten Bademode-Kollektion an die gemeinnützige Organisation The Ocean Cleanup, die im Bereich Meeressäuberung tätig ist.

Die International School of Management (ISM) zählt zu den führenden privaten Wirtschaftshochschulen in Deutschland. In den einschlägigen Hochschulrankings rangiert die ISM regelmäßig an vorderster Stelle. … Alle Studiengänge der ISM zeichnen sich durch Internationalität und hohe Lehrqualität aus. Projekte in Kleingruppen gehören ebenso zum Hochschulalltag wie integrierte Auslandssemester und -module an einer der rund 190 Partneruniversitäten der ISM.

ots/gw

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