Zeichen der Wertschätzung – Taunus Sparkasse verleiht BÜRGERPREIS an ehrenamtlich engagierte Personen!

18 Sep
2019

V.l.n.r.: Frank Franke (Preisträger Kategorie Alltagshelden), Antje Kuniss, Marina Monti – Ulrich Krebs (Landrat des Hochtaunuskreises), Christiane von Cornberg, Frauke Groth, Anton und Sven Euller (beide Preisträger Kategorie Lebenswerk), Franz Hüls (Preisträger Kategorie U21), Rosemarie Euller (Preisträgerin Kategorie Lebenswerk), Max Ackfeld, Birgit Merklein (Preisträgerin Kategorie Alltagshelden), Prof. Liselotte Bieback-Diel (Preisträgerin Kategorie Lebenswerk), Bruno Pasqualotto (Preisträger Kategorie Alltagshelden), Dr. Gerd-Michael Ehrhardt, (Preisträger Kategorie Alltagshelden), Oliver Klink (Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse), Torsten Koch – Michael Cyriax (Landrat des Main-Taunus-Kreises) • Bild: Taunus Sparkasse

Bad Homburg vor der Höhe – Mehr als 100 Bürgerpreise verliehen. – Nun gingen sieben Bürgerpreise an engagierte Personen aus dem Hochtaunus- und dem Main-Taunus-Kreis – 5.250 Euro Preisgeld.

Seit 2006 zeichnet die Taunus Sparkasse ehrenamtlich engagierte Menschen mit dem Bürgerpreis aus. Der Preis ist ein Zeichen der Wertschätzung für ihren wichtigen Einsatz für andere Menschen. Bei der jetzigen Preisübergabe gab es eine Besonderheit: Denn mit den sieben neuen Auszeichnungen hat die Taunus Sparkasse in den vergangenen 14 Jahren mehr als 100 Bürgerpreise im Hochtaunuskreis und im Main-Taunus-Kreis verliehen.

Unter dem Motto „Engagiert sein – Perspektiven schaffen“ würdigten Landrat Ulrich Krebs, Verwaltungsratsvorsitzender der Taunus Sparkasse, Landrat Michael Cyriax, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender, und Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse, die Engagierten in der Ludwig-Erhard-Anlage in Bad Homburg. Der guten Tradition folgend erhielten die Preisträger als Anerkennung Urkunde und Glas-Award mit persönlicher Gravur und zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.250 Euro.

„Für Sie steht die gute Sache an erster Stelle. Sie öffnen Türen für andere Menschen. Heute geht es uns darum, Ihr Engagement mit dem Bürgerpreis zu würdigen“, sagt Landrat Ulrich Krebs. – „Sie tragen einen guten Teil dazu bei, dass unsere Region so lebenswert ist. Sie handeln vorbildlich, packen an und helfen da, wo es nötig ist. Vielen Dank für Ihre wichtige Arbeit“, betont Landrat Michael Cyriax. – „Machen Sie weiter so und motivieren Sie andere, sich ebenfalls zu engagieren“, so Oliver Klink. – Die Preisträger und ihr Engagement im Überblick:

Kategorie „Alltagshelden“: Frank Franke, Kronberg, Präsident des 2003 gegründeten Vereins „Luftfahrt ohne Grenzen“, organisiert Hilfstransporte in alle Welt bei Katastrophen jeglicher Art und hilft so Betroffenen von Epidemien, Opfern von Erdbeben oder Tsunamis, geflüchteten Menschen in Flüchtlingslagern oder in Kriegsgebieten – und ermöglicht den Transport von kranken Menschen aus Krisengebieten. In den letzten Jahren hat der Verein 6.000 Tonnen Güter im Wert von ca. 130 Millionen Euro in die Welt geschickt.

Dr. Gerd-Michael Ehrhardt, Hattersheim: Sein Einsatz reicht weit über die Leistungen eines klassischen Hausarztes hinaus. Er setzt sich unter anderem für Menschen mit Suchtproblemen ein, ist Mitglied im ärztlichen Bereitschaftsdienst und bei Ärzte ohne Grenzen. – Zweimal im Jahr besucht und unterstützt er (ehrenamtlich) das Cargo Human Care Medical Centre nahe Nairobi – zudem bildet er Medizinstudenten und Ärzte aus.

Birgit Merklein, Friedrichsdorf, ist Geschäftsführerin des „Kultur- und Lerntreffs (KuLer-Treff). Ziel der gemeinnützigen Gesellschaft ist, Migranten bei der Integration in Deutschland zu begleiten, sie im Alltag zu unterstützen und ihnen eine Perspektive zu geben – sie organisieren Deutschunterricht für Frauen mit paralleler Kinderbetreuung. Zudem wird einmal in der Woche muttersprachlicher Unterricht für Kinder in Arabisch und Persisch angeboten.

Bruno Pasqualotto, Friedrichsdorf-Köppern, ist Initiator und Kopf des „Team United“ beim SV Teutonia Köppern. Seit 2013 trainiert er 50 fußballbegeisterte Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Beeinträchtigung. Er sorgt dafür, dass eine integrative Atmosphäre entsteht. 2015 wurde „Team United“ mit dem Oddset-Zukunftspreis des hessischen Sports ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr wurde er zum Landestrainer Fußball des Hessischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband ernannt.

Kategorie „U 21“ – Christliche Vereinigung Junger Menschen (CVJM), Hofheim. Pro Jahr nutzen 20 bis 25 junge Menschen ihre Osterferien, um in drei Phasen Methoden der Gruppenarbeit sowie Grundlagen der Religions- und Spielpädagogik und des Jugendrechts zu erlernen – damit haben sie auch eine Vorbildfunktion für die ortsansässige Jugend.

Kategorie „Lebenswerk“ – Prof. Liselotte Bieback-Diel, Oberursel ist seit Jahrzehnten ehrenamtlich aktiv. Seit 2005 ist die 79-jährige im Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Hochtaunus tätig. Von 2014 bis August 2019 war sie Vorsitzende des Ortsvereins Oberursel der Arbeiterwohlfahrt, dessen Schwerpunkt die Seniorenarbeit ist. Als Vorsitzende des Vereins „Frauen helfen Frauen“ war sie besonders beteiligt an der Planung und Realisierung des Baus des neuen Frauenhauses. Im Dezember 2014 erschien ihr Buch „Geraubte Kindheit“, in dem sie die Erlebnisse und Erfahrungen von 37 Kriegskindern aus Oberursel und seinen Partnerstädten gesammelt hat, um auch ausländischen Kriegskindern eine Stimme zu geben.

Familie Euller, Hofheim-Langenhain: Wenn man alle Jahre zusammenzählt, in denen sich Anton, Rosemarie und Sven Euller ehrenamtlich für das Rote Kreuz bis heute engagieren, dann heißt die beeindruckende Zahl: 151 Jahre! Anton Euller ist seit 60 Jahren engagiert. Als Schriftführer und Mitgliedsverwalter arbeitet er bis heute im Vorstand und im aktiven Dienst. Rosemarie Euller gehört seit 1957 dem Roten Kreuz an und wurde vor einigen Jahren zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Außerdem war sie Leiterin des Jugend-Rot-Kreuzes und arbeitete bei „Essen auf Rädern“ und beim Hausnotruf mit. Für ihr großes Engagement wurde sie mit der Ehrennadel der Stadt Hofheim in Silber ausgezeichnet. – Sohn Sven Euller ist seit 29 Jahren im Roten Kreuz aktiv – und seit 10 Jahren ,,Helfer vor Ort“. Wenn bei einem Notfall Rettungsdienst und Notarzt gerufen werden, wird er von der Leitstelle mitalarmiert. So erhalten Patienten Erste Hilfe und die Zeit bis zum Eintreffen der Ärzte wird verkürzt. Daneben ist er Bereitschaftsleiter der Aktiven und Jugendleiter des Roten Kreuzes. Er koordiniert Dienste, pflegt Fahrzeuge und unterstützt den Vorstand.

www.taunussparkasse.de

ts/gw

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