Unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln besser erkennen: „Welttag der Patientensicherheit am 17. September“

16 Sep
2019

Bild: Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Gütersloh – Medikationsplan schafft Sicherheit –  Der Umgang mit vielen, verschiedenen Medikamenten – stellt viele Schlaganfall-Patienten vor große Herausforderungen. Patienten haben deshalb Anspruch auf Unterstützung, doch die wenigsten wissen das.

Darauf verweist die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe anlässlich des Welttags der Patientensicherheit am 17. September. Wer drei oder mehr verordnete Medikamente über mindestens vier Wochen einnimmt oder anwendet, hat einen Anspruch auf einen Medikationsplan. Der Medikationsplan soll helfen, unerwünschte Wechselwirkungen von Arzneimitteln besser zu erkennen und Einnahmefehler zu vermeiden.

Doch die Schlaganfall-Hilfe macht ähnliche Erfahrungen wie viele andere Patientenorganisationen. Offensichtlich erhält bisher nur ein kleiner Teil der Patienten den Medikationsplan. Daher startet am Welttag der Patientensicherheit die Initiative „Medikationsplan schafft Überblick“. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ist Partnerin der Initiative.

Zum Aktionstag klärt die Schlaganfall-Hilfe betroffene Patientinnen und Patienten über ihre Ansprüche auf. Patienten sollten einen Medikationsplan anfordern, darauf achten, dass er stets aktuell ist und den Plan immer dabei haben. „Gerade bei komplexen, chronischen Erkrankungen wie dem Schlaganfall ist der Medikationsplan eine wichtige Alltagshilfe und eine gute Grundlage für das Arztgespräch“, sagt Dr. Michael Brinkmeier, Vorstand der Schlaganfall-Hilfe.

Ziel der Initiative ist eine bessere Patienteninformation und mehr Austausch in der Arztpraxis und Apotheke über die angewendeten Medikamente. Zahlreiche Partner unterstützen die Initiative. Ein Muster-Medikationsplan und weitere Informationen gibt es unter:  www.medikationsplan-schafft-ueberblick.de

ots/gw

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