Dr. Winkler ist allgegenwärtig – doch wo ist er? – „Spätlese“ in der KOMÖDIE – Aufregung in der „Seniorenresidenz Abendrot“

14 Sep
2019

V.li.: Viktoria Brams, Christiane Hecker, Christiane Rücker • Bild: Die Komödie

Frankfurt am Main – Wie im ‚echten Leben‘ geht es auch in dieser gelungenen KOMÖDIE wieder zu: Die drei gut situierten und fröhlichen Ladies Agnes, Josefine und Maria verstehen sich gut, versuchen Probleme zu lösen und reden … diskutieren … reden!

In der gemütlichen und einladenden ‚Seniorenresidenz Abendrot‘ verbringen die liebenswerten Damen ihren Lebensabend mit Tee trinken, ausgedehnten Bridgepartien, auch nett gemeinten Sticheleien – und Trauerfeiern zu Ehren eines verstorbenen Mitbewohners. – So wird die gefühlvolle und gutmütige Maria (Viktoria Brams) mit ihrer Vergangenheit konfrontiert: Als die zur Adoption freigegebene Tochter Natalie (Anna Kretschmer) plötzlich auftaucht, nehmen Verwicklungen ihren Lauf.

Die quirlige Agnes (Christiane Hecker), die an akuter Vergesslichkeit leidet, bringt ständig alles durcheinander und redet pausenlos dazwischen. Sie kann ihre Jugendliebe, Dr. Winkler, der leider vergeben ist, nicht vergessen und hält jeden tollen Mann für ‚ihren Dr. Winkler‘. Mit ihrem Rollator wirbelt sie durch die Gegend und verführt das Publikum immer wieder zum Lachen und Applaudieren.

Und Josefine (Christiane Rücker) lebt nur zu gern in ihrer Vergangenheit und blickt voller Wehmut und Stolz auf ihre frühere Schauspielkarriere. Doch dann taucht der jugendliche und redegewandte Pfleger Patrick (David Imper) auf und bringt mit seiner unbeschwerten Art frischen Wind ins „Abendrot“. Hier verbüßt der Kleinkriminelle seine Strafe im Sozialdienst ab.

Und dann zieht auch noch der charmante Witwentröster Bruno (Achim Wolff) ein, bringt die Gefühlswelt der Damen ordentlich in Schwung und lässt ihre Herzen höher schlagen – doch die Enttäuschung ist groß, als er verkündet, dass seine Leidenschaft in eine ganz andere Richtung geht! – Josefine, die sich sogar ein Zusammenleben mit ihm vorgestellt hat, kann es nicht fassen und ist außer sich. – Doch so allmählich versöhnt sie sich und akzeptiert die Situation!

Ende gut – alles gut! … Zum Schluss taucht (die verlorene Tochter) Natalie mit einem Blumenstrauß auf und gratuliert ihrer überglücklichen Mutter zum Geburtstag.

„Spätlese“ von Folke Braband  (Regie: Pia Hänggi / Bühne: Tom Grasshof / Kostüm: Petra Freimuth-Panosch)  erfreut die Besucher in der beliebten ‚Komödie Frankfurt‘ noch bis zum 27. Oktober 2019  –  www.diekomoedie.de

Im ‚Fritz Rémond Theater im Zoo‘ gibt es bis zum 13.10.2019 das bezaubernde Stück „Winterrose“ –  www.fritzremond.de

Gertrud E. Warnecke

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