NABU: Gefährliche Reise in Winterquartiere nach Afrika – dringende Hilfe nötig!

6 Aug
2019

Gartenrotschwanz • Foto: NABU/Blickwinkel McPhoto

Berlin – „In unseren Gärten wird es immer stiller. Direkt vor unseren Haustüren kündigt sich eine bedrohliche Entwicklung an: Wir sind dabei, die schönsten Stimmen in den Vogelchören unserer Gärten zu verlieren“, so Rena Zawal, NABU Berlin.

Eine lange und gefährliche Reise steht bevor: Gartenrotschwanz, Trauerschnäpper, Fitis und Co. machen sich jedes Jahr auf die gefährliche Reise in ihre Winterquartiere nach Afrika. Schon jetzt bedroht, schaffen es immer weniger von ihnen im Frühjahr zu uns zurück – unter allen Langstreckenziehern sind es sogar weniger als die Hälfte.

„Daher müssen wir jetzt handeln! Besonders in der Sahel-Zone, wo viele unserer Gartenvögel überwintern, ist dringend Hilfe nötig. Und diese ist verblüffend einfach: In den nächsten zwei Jahren wollen wir dort rund 35.000 Anabäume pflanzen.

Diese besondere Pflanzenart blüht trotz Hitze nur in der Trockenzeit und ist zudem belaubt – der Anabaum liefert unseren Zugvögeln somit dringend benötigte Nahrung in einer Zeit, wo alle anderen Bäume ihre Blätter abwerfen. Für unser Aufforstungsprojekt benötigen wir insgesamt 50.000 Euro. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Bitte spenden Sie für die Zukunft von Gartenrotschwanz und Co.“, betont Rena Zawal.

So können Sie helfen: Spenden@NABU.de – Telefon Rena Zawal: 030-284984-1560  –  www.NABU.de

NABU/gw

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