TRADITION in die ZUKUNFT führen: Großer Erfolg der ‚Ältesten Passionsspiele im deutschsprachigen Raum‘ – noch bis 05.10.2019

2 Aug
2019

Gethsemaneszene • Bild: Passionsspielverein Erl/Peter Kitzbichler

Erl (Österreich) – ‚Erler Passionsspiele 2019‘: Große Begeisterung zur Zwischenbilanz – Aufführungen noch bis 05. Oktober 2019. – Rund 20.000 Gäste haben die Passionsspiele Erl in den letzten Wochen und Monaten erlebt.

Tiefbewegte Gesichtsausdrücke im Publikum, Begeisterung und Staunen stehen am Ende der Aufführungen. Alois Bierl (Chefreporter des St. Michaelsbund) spricht von „ganz großem Religionskino“, wenn 550 Erler jedes Wochenende in der rund zweistündigen Aufführung ihr Allerbestes geben. Alle sechs Jahre führt Erl seine Passionsspiele auf.

Weit über ein Drittel der Erler wirkt an den 32 Vorstellungen mit und pflegt mit viel Leidenschaft eine der ältesten Passionsspieltraditionen im deutschsprachigen Raum. Schon die Jüngsten sind mit dabei. Die Kinder haben beim Einzug in Jerusalem und in der großen Abendmahlszene ihre Rollen und begleiten die Ölberg-Szene als Chor. Schließlich sind sie es, die diese einmalige Tradition in die Zukunft führen sollen.

Die Kritiken nach der Premiere waren voll des Lobes und der Anerkennung. Die „kernig-scharfe“ Inszenierung von Markus Plattner findet großen Anklang. Vor allem die schauspielerischen Leistungen der Laiendarsteller, die aktuellen Bezüge der Inszenierung und das gewaltige Lichtdesign begeisterten sowohl das Publikum als auch die Presse.

Die ausgeprägte Szenengestaltung des Kreuzweges, die eigens komponierte Passionsmusik von Wolfram Wagner – live präsentiert von Chor und Orchester – und der aktuelle und moderne Text von Felix Mitterer zeichnen die Erler Passionsspiele 2019 aus.

Beeindruckend, was sich auf der Bühne abspielt – ebenso erfreulich, was hinter den Kulissen passiert. Das große Projekt „Passionsspiele“ schweißt die Menschen im Dorf zusammen. Noch bis 05. Oktober 2019 sind die Passionsspiele Erl zu sehen. Die Aufführungen dauern jeweils von 13:00 bis ca. 15:30 Uhr (inklusive Pause).

Die Wurzeln der Erler Passion gehen auf ein Osterspiel des Meistersingers Sebastian Wild aus Augsburg aus dem Jahre 1565 zurück. Die ältesten urkundlichen Aufzeichnungen sind bei den großen Bränden, von denen Erl in den Jahren 1703/04, 1743/44 und vor allem 1809 heimgesucht wurde, vernichtet worden, wobei auch die ersten Texte mitverbrannt sind. – Durch all diese 400 Jahre ist den Erlern das Spiel vom Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus immer ein Anliegen geblieben, den Erlösungstod, als der wichtigsten Tatsache der Heilsgeschichte, dem Publikum nahezubringen. – www.passionsspiele.at

mk Salzburg/gw

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