UMWELT HELFEN und GELD SPAREN … Umweltfreundliches Heizen – die Optionen

19 Jun
2019

Bild: Pixabay

Ob für den Neubauer oder den Bewohner eines Altbaus, das richtige Heizsystem kann nicht nur der Umwelt helfen sondern gleichzeitig langfristig auch noch Geld sparen.

Besonders die Zukunft der klassischen Öl-Heizung ist ungewiss, da Heizöl als fossiler Rohstoff endlich ist, als klimaschädlichstes Heizsystem gilt und die Politik schon seit längerem ein Verbot der Ölheizung in Betracht zieht.

Auch von der Gasheizung wird aus Sicht des Umweltschutzes abgeraten. Der fossile Rohstoff Erdgas lässt sich zwar heutzutage durch ‚Power-to-Gas‘ von konvertiertem Gas aus erneuerbaren Stromquellen ersetzen, aber dabei ist ein hoher Energieverlust zu vermerken – und wer in näherer Zukunft umrüsten will, hat von dem Konzept auch noch nichts.

Es gibt aber auch heute schon umweltfreundlichere Alternativen:

Pelletheizung

Das Verbrennen von Holzpellets ist vom Rohstoff her deutlich billiger als Strom, Öl oder Gas und scheidet außerdem deutlich weniger CO2 aus. Obwohl die Kohlenmonoxid-, Stickstoff- und Feinstaubemissionen bei jeglicher Holzverbrennung höher sind als bei anderen Heiztypen, sind moderne Pelletsheizungen mit Filtern ausgestattet, die Feinstaubwerte stark reduzieren. Besonders bei der Umrüstung von Altbauten, die nicht isoliert genug für Wärmepumpen sind, ist die Pelletheizung unterm Strich eine umweltfreundliche Lösung. Die hohen Anschaffungskosten werden vom geringeren Preis des Brennstoffs schnell ausgeglichen. Jedoch ist Stauraum für die Pellets nötig.

Wärmepumpe

Eine Erdwärmepumpe entzieht der Erde thermische Energie und macht diese für Heizung und Warmwasser nutzbar. Ein solches System ist teuer zu installieren, ist aber umweltfreundlich und kostenarm durch ein gutes Verhältnis zwischen eingesetztem Strom und gewonnener Wärme. Bei gut gedämmten Gebäuden und effizientem Betrieb kann auch eine Luftwärmepumpe, die auf ähnliche Temperaturen und eine Lüftungsanlage angewiesen ist, relativ Strom-arm agieren. Sie ist billiger im Aufbau als eine Erdwärmepumpe, dafür aber auch weniger effizient. Bei der Installation einer Wärmepumpenanlage muss auch auf Motorschutz, oft durch Motorschutzschalter, geachtet werden, damit der Motor nicht auf Dauer überlastet wird. Wärmepumpen lassen sich besonders gut von Solaranlagen ergänzen.

Solarergänzung

Eine Warmwasser-Solaranlage ist zwar (im nicht zu sonnigen Deutschland) im Winter nicht genug, um das Wasser warm zu halten, spart aber besonders im Sommer die Notwendigkeit Wasser durch andere Energie zu erwärmen und deckt durchschnittlich 60% des Warmwasserbedarfs. Solarthermie zur Heizungsunterstützung ist auch möglich und kann sehr gut Systeme wie Wärmepumpen oder Pelletheizungen unterstützen und damit an Brennstoff sparen. Beide Möglichkeiten sind im Moment von den Anschaffungskosten her eher Langzeitinvestitionen – dafür aber für die Umwelt am besten. Die Energie, die für die Herstellung benutzt wurde, ist schon nach wenigen Jahren wieder eingefahren.

wk

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