ERSTMALS in Deutschland: 10. Weltversammlung von „Religions for Peace“ – Frank-Walter Steinmeier eröffnet die Konferenz

23 Jun
2019

Bild: Religionsforpeace, RfP-for jpg use this, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Berlin / Lindau – 17 Religionen unter einem Dach: Größtes weltweites interreligiöses Treffen erstmals in Deutschland! Zehnte Weltversammlung von „Religions for Peace RfP)“ vom 19. bis 23. August 2019 in Lindau am Bodensee.

900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 100 Ländern, 17 Religionen mit ihren namhaften Vertretern unter einem Dach! Vom 19. bis 23. August 2019 findet in Lindau am Bodensee die 10. Weltversammlung der weltweit größten interreligiösen Nichtregierungsorganisation statt – erstmals in Deutschland. Unter dem Motto „Für unsere gemeinsame Zukunft sorgen – das Gemeinwohl für alle fördern“ setzen sich die Religionsvertreterinnen und -vertreter auf der Konferenz mit der eigenen gesellschaftspolitischen Verantwortung auseinander, Verschiedenheiten friedlich aus- und somit zum Frieden beizutragen.

Bischof Gunnar Stålsett, Ehrenpräsident von „Religions for Peace“ und ehemaliger Osloer Bischof, stellte in Berlin das Programm der viertägigen Weltversammlung vor: „Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird die Konferenz eröffnen, zusätzlich finden sich viele hochrangige Religionsvertreter und -vertreterinnen, die sich gemeinsam um friedliche Lösungen in Konfliktgebieten wie unter anderen Myanmar, der Demokratischen Republik Kongo und Südsudan bemühen. Ein Schwerpunktthema wird dabei die Rolle und die spezifischen Fähigkeiten von Frauen in Friedensprozessen sein. Gläubige Frauen aus dem Nahen Osten und Nordafrika werden dabei besonders hervorgehoben.“

Dr. William F. Vendley, Generalsekretär von „Religions for Peace“, erklärte: „Religiöse Menschen tragen grundlegend zur Transformation von Konflikten und der Förderung gerechter Gesellschaften bei: Von den gewaltsamen Konflikten in Bosnien-Herzegowina und Sierra Leone bis hin zu den heutigen Herausforderungen in Myanmar und der Zentralafrikanischen Republik sind Religionsgemeinschaften unersetzliche Friedensstifter. Er verdeutlichte zudem: „Das Gemeinwohl ist zunehmend global; langfristig sind wir alle nicht sicherer als die unsichersten unter uns.“ –  Seit fast 50 Jahren setzt „Religions for Peace“ dieses Prinzip um.

Eigens für die Durchführung der 10. Weltversammlung wurde die „Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft“ mit Sitz in Lindau gegründet. Geschäftsführer Ulrich Schneider beschreibt den Veranstaltungsort als ideal: „Die Gäste aus aller Welt treffen sich in einem internationalen, dezentralen Umfeld, das mit seiner reichen Natur daran erinnert, dass der Klimaschutz ein wesentlicher Teil einer Friedensvision ist. Das Dreiländereck Deutschland, Österreich, Schweiz weist eine gewisse Neutralität auf. Wir hoffen, dass Lindau sich dauerhaft als ein Ort der Begegnung der Religionen entwickelt und Raum für interreligiöse Treffen schafft.“ – Im Auswärtigen Amt begleitet das Referat „Religion und Außenpolitik“ die 10. Weltversammlung und unterstützt RfP sowohl inhaltlich als auch finanziell.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer gemeinsamen spirituellen Zeremonie am ‚Ring for Peace‘, dem Symbol der 10. Weltversammlung und einem dauerhaften Symbol des Friedens zwischen den Religionen. Der ‚Ring for Peace‘ ist ein 7,5 Meter hoher, stehender hölzerner Ring in Form eines Möbiusbandes, der auf der Insel im Luitpold-Park gebaut wird und aus Hölzern verschiedener Regionen der Welt besteht.

Weitere Informationen unter:  https://ringforpeace.org/  –  https://rfp.org

ots/gw

Bitte besuchen und liken Sie auch unseren Facebook-account

Ihre Meinung ist uns wichtig

oben