Echter Preishammer nach erfolgreichem Schülerticket: Für 1 Euro pro Tag können Seniorinnen und Senioren überall hin!

25 Mai
2019

Bild: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Frankfurt am Main – „Ab 01. Januar 2020 wollen wir allen Seniorinnen und Senioren in Hessen ein einfaches, günstiges und extrem attraktives Angebot machen: Ein hessenweites Flatrate-Ticket für einen Euro am Tag“,

betonten der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und die Aufsichtsratsvorsitzenden und Geschäftsführer der in Hessen aktiven Verkehrsverbünde RMV, NVV und VRN in Wiesbaden. Das Seniorenticket Hessen soll 365,– Euro im Jahr kosten. Es richtet sich an die knapp 1,3 Millionen Seniorinnen und Senioren in Hessen und gilt ab dem 65. Lebensjahr. Mit dem Ticket können Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen sowie Regionalzüge in ganz Hessen werktags ab 09:00 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen ganztägig genutzt werden.

Der Frankfurter Oberbürgermeister und RMV-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Feldmann bezeichnete das Seniorenticket Hessen als unschlagbar günstiges Angebot: „Für 1 Euro pro Tag überall in Hessen hin. Ein echter Preishammer für unsere Seniorinnen und Senioren“ – und ergänzt:

„Wir haben bereits mit dem erfolgreichen Schülerticket gezeigt, dass mehr Menschen den ÖPNV nutzen, wenn man das Angebot ausweitet und zugleich vergünstigt. … Gemeinsam mit dem neuen Nachbarschaftstarif wächst die Region noch enger zusammen. Und ältere Menschen können Familie, Freunde, Bekannte besuchen und ihre alltäglichen Erledigungen zu einem günstigen Preis mit Bussen und Bahnen bewerkstelligen, das ist ein wichtiger Schritt für eine sozial-ökologische Verkehrswende. Eine wichtige Forderung unserer Senioren wird damit endlich erfüllt.“

„Erst vor fünf Jahren haben wir mit der 65-plus-Jahreskarte das erste Ticket für diese Generation eingeführt. 2018 sind rund 90.000 Tickets verkauft worden. Allein von 2016 auf 2018 sind die Verkaufszahlen im Seniorenticketbereich um mehr als 70 Prozent gestiegen. Das zeigt ganz deutlich, dass auch die Altersklasse über 65 Jahre außerordentlich mit dem ÖPNV mobil ist, wenn man ihnen das passende Angebot macht“, so der RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat.

Zudem soll es ein Upgrade-Angebot geben. Wer als ‚Über-65-jähriger‘ rund um die Uhr unterwegs sein will, zahlt 625 Euro und kann dafür auch in der 1. Klasse fahren und nach 19:00 Uhr und ganztags am Wochenende einen weiteren Erwachsenen und beliebig viele Kinder unter 14 Jahren mitnehmen.

Der NVV-Aufsichtsratsvorsitzende und Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg Dr. Reinhard Kubat, wies darauf hin, dass viele Senior*innen  überdurchschnittlich oft mit dem Auto unterwegs sind: „Das Seniorenticket sollte von den älteren Menschen als Einladung verstanden werden, öfter Busse und Bahnen zu nutzen … “ Bei sozial schwachen Menschen geht es darum, dass sie sich auch mit der Grundsicherung ein dauerhaft günstiges Flatrate-Ticket leisten können.

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen  –  www.wirtschaft.hessen.de

-/gw

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