„Jede Minute des Lebens trägt in sich ihren Wert als Wunder und ihr Gesicht ewiger Jugend!“ …

11 Mai
2019

Albert Camus – Bild: Photograph by United Press International, Albert Camus, gagnant de prix Nobel, portrait en buste, posé au bureau, faisant face à gauche, cigarette de tabagisme, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… erkannte schon Albert Camus (* 07. November 1913 in Mondovi, Französisch-Nordafrika, heute Dréan, Algerien; † 04. Januar 1960 nahe Villeblevin, Frankreich), ein französischer Schriftsteller und Philosoph.

Albert Camus gilt als einer der bekanntesten und bedeutendsten französischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Für sein publizistisches Gesamtwerk erhielt er 1957 den Literatur-Nobelpreis“ – „für seine bedeutungsvolle Verfasserschaft, die mit scharfsichtigem Ernst menschliche Gewissensprobleme in unserer Zeit beleuchtet“. 1959 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

In Deutschland war er eher als Philosoph denn als Literat bekannt ist, zählte sich selbst nicht zu den Vertretern des Existentialismus. Insbesondere seine frühen Werke stehen dieser philosophischen Strömung sehr nahe.

So würdigte Jean-Paul Sartre seinen Roman „Der Fremde“ (1942) als wichtiges Werk des Existentialismus. Jedoch teilt Camus nicht die für den Existentialismus typische Grundannahme, dass die Existenz der Essenz vorausgeht: „Zwei gewöhnliche Irrtümer: Die Existenz geht der Essenz voraus oder die Essenz der Existenz. Sie gehen und erheben sich beide im gleichen Schritt.

Das philosophische Werk von Camus hat jedoch auch einen eigenständigen Charakter. Die Camus’sche Philosophie wird daher in Abgrenzung zum Existentialismus oft als „Philosophie des Absurden“ bezeichnet. Dies erscheint gerechtfertigt, da insbesondere Camus’ Sicht der Revolte von der existentialistischen Philosophie abweicht, was schließlich auch zum Bruch mit Sartre führte.

Die beiden philosophischen Hauptwerke von Camus sind die Essays „Der Mythos des Sisyphos“ (Le Mythe de Sisyphe, 1942) und „Der Mensch in der Revolte“ (L’Homme révolté, 1951). Daneben bringt Camus seine Philosophie auch in seinen Romanen und Bühnenstücken zum Ausdruck.  –  (Wikipedia)

-/gw

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