VORBILDLICH: Stofftaschen für jeden Thailand-Urlauber – Wikinger Reisen setzt Kampagne „Flas(c)hback“ und Kampf gegen Plastikmüll fort

10 Mrz
2019

Bild: Wikinger Reisen GmbH

Hagen „In Thailand ist der Verbrauch an Einmaltüten sehr hoch. Deshalb starten wir hier“, so Sascha Thom, Leiter des Fernreiseteams. Die Vermeidung von Plastikmüll steht im Jubiläumsjahr 2019 auch im Fokus der Zusammenarbeit zwischen Wikinger Reisen und dem WWF Deutschland.

Der Veranstalter unterstützt dessen Forderung nach einer bindenden, globalen UN-Konvention zur Eindämmung des Plastikmülls. Er hat im Februar die Petition an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unterschrieben.

Mit Jordanien und Vietnam gehört Thailand zu den beliebtesten Fernzielen der Wikinger-Gäste. Der Aktivreisespezialist bietet acht Programme an. Kleine Gruppen wandern „aktiv und entspannt“, starten zu Dschungeltouren oder radeln unter Palmen und entlang von Reisfeldern. Für diese Naturfans hat die saubere Landschaft einen hohen Stellenwert. Über seine Partneragentur vor Ort unterstützt der Veranstalter deshalb seit Längerem die Trash Heroes, die regelmäßig Müllsammelaktionen organisieren. Die Stofftaschenausgabe ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Jeder Thailand-Urlauber einer Wikinger-Gruppe bekommt sein Exemplar bei der Ankunft.

Dieser aus recycelten Materialien produzierte Stoffbeutel ist ein klares Signal an den Urlauber. „Unsere Vision sind flächendeckend plastikfreie Reisen. Die Kampagne ‚Flas(c)hback‘ steht für den Verzicht auf Einwegbehältnisse. Von der Trinkflasche über Kosmetikverpackungen bis zur Einkaufstüte. Dieses Ziel kommunizieren wir gegenüber Kunden und Partnern, da wir es nur gemeinsam erreichen“, betont der Nachhaltigkeitsbeauftragte Christian Schröder.

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Vision bereits Realität: Auf dem Darß gibt es 2019 die erste plastikfreie Wikinger-Reise in Kooperation mit dem WWF Deutschland. Bei der Öko-Tour wohnen Aktivurlauber im Bio-Hotel und nutzen keinerlei Einwegmaterialien. – Die Flas(c)hback-Kampagne ist ein aktiver Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie des Veranstalters. Auch inhouse heißt das Ziel „plastikfrei“: Für den Innendienst hat das Unternehmen Wassersprudler und nachfüllbare Glasflaschen angeschafft. Im Februar lief in Hagen außerdem die erste nahezu plastikfreie Reiseleiterfortbildung, bei der das Versorgungsteam fast ausschließlich unverpackte Zutaten nutzte.

Der Veranstalter denkt aus Überzeugung sozial und ökologisch. Er setzt sich für umweltfreundliche Reisestile, Flugkompensation und Müllvermeidung ein. Über die Georg Kraus Stiftung, die schon Mitte der 90er-Jahre 20 Prozent am Unternehmen erhielt, fördern die Hagener Hilfsprojekte, meist im Bildungsbereich, in den bereisten Ländern.

ots/gw

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