Jugendliche für Umwelt und Klima begeistern: „Danke, dass Du was für das Klima machst“ … los geht‘s mit KLIMAFRÜHSTÜCK

24 Feb
2019

Kerstin Gärtner, Bettina Meints-Korinth und Regina Scholz (v.l.n.r.) – Organisatorinnen des Klimafrühstücks • Bild: Verbraucherzentrale Hessen / Stadt Frankfurt

Frankfurt am Main Umwelt- und Klimaschutz betreffen uns alle – egal, ob Groß oder Klein. Aus diesem Grunde ist es wichtig und richtig, schon Kinder über diese Themen altersgerecht zu informieren.

Jeder kann dazu einen Beitrag leisten! Wie jeder Einzelne zu einer gesünderen Umwelt und einem besseren Klima beitragen kann, dafür bedarf es sachlicher Aufklärung, zu der beispielsweise die derzeitige Frankfurter Klimaschutz-Kampagne beiträgt, die konkrete Klimaschutz-Projekte vorstellt.

Die Frankfurter Klimaschutz-Kampagne „Danke, dass Du was für das Klima machst“, die bereits seit 2017 läuft, rückt in diesem Jahr Klimaschutzprojekte einzelner Initiativen, Vereine und Unternehmen in den Fokus. Los geht es mit dem Klimafrühstück der Verbraucherzentrale Hessen. Dahinter verbirgt sich ein Projekt für Schüler der Jahrgangsstufen acht bis zehn, bei dem anhand eines gemeinsamen Frühstücks vermittelt wird, wie sich das eigene Ernährungs- und Konsumverhalten auf das Klima auswirkt.

„Die Ernährung trägt mit 14 Prozent fast genausoviel zum CO2-Ausstoß eines Deutschen bei wie die Mobilität“, sagt Rosemarie Heilig, Frankfurts Umweltdezernentin: „Daher ist es wichtig, bereits junge Menschen für das Thema zu sensibilisieren, beispielsweise mit dem Klimafrühstück.“ Flankiert wird die Kampagne durch den Themenschwerpunkt „Ernährung“ auf der Website http://www.klimaschutz-frankfurt.de – hier finden sich nicht nur zahlreiche Informationen rund um das Thema klimafreundliche Ernährung, sondern auch Tipps zum klimafreundlichen Einkaufen, Links zu Frankfurter Initiativen und Wissenswertes zu Bio-Logos. Ein Blogbeitrag stellt das klimaschonende Frühstück ausführlich vor.

„Unser größtes Anliegen ist es, mit dem Klimafrühstück die Selbstreflexion anzuregen und zu vermitteln, dass in Bezug auf den Klimaschutz beim Essen mehr als der Geschmack von Bedeutung ist“, sagt Bettina Meints-Korinth, eine der Organisatorinnen des Klimafrühstücks: „Fast immer sind die Jugendlichen überrascht, wie viele Faktoren beim Thema Ernährung zusammenkommen, wie eben beispielsweise die Transportwege oder die Tiefkühlung“.

Das federführende Energiereferat der Stadt Frankfurt hat für die Klimaschutz-Kampagne 2019 vier Schwerpunktthemen ausgewählt, die gut zu den Jahreszeiten passen. Nach dem Kick-off mit dem Thema „Ernährung“ wird im Frühling, wenn das Wetter wieder freundlicher ist, das „Radfahren“ in den Vordergrund gerückt. Dem folgt im Sommer „Solarenergie“ und im Herbst das „Stromsparen in Haushalten“.

Alle Themen werden durch entsprechende Blogbeiträge zu einzelnen Frankfurter Projekten von Initiativen, Vereinen oder Unternehmen auf der Klimaschutz-Website flankiert: http://www.klimaschutz-frankfurt.de  –  Interessierte Lehrer können per Mail an  ernaehrung@verbraucher.de  Kontakt aufnehmen.

Bernd Heier

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