Einzigartige Lebend-Rekonstruktion eines DODOS ab 23.02.2019 im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt zu sehen

22 Feb
2019

(v.l.n.r.) Bernd Herkner, Gerald Mayr, Hendrik Leber, Claudia Giani Leber und Hildegard Enting präsentieren die neue Dodo-Rekonstruktion • Bild: Copyright: Senckenberg

Frankfurt am Main – Die Zoologische Präparatorin Hildegard Enting hat basierend auf zeitgenössischen Quellen die Rekonstruktion eines Dodos (Raphus cucullatus) für das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt erarbeitet. Hier wird er ab 23. Februar 2019 im Vogelsaal zu sehen sein.

Der Dodo, auch Dronte genannt, war ein flugunfähiger Taubenvogel, der ausschließlich auf der Insel Mauritius im Indischen Ozean lebte. 1598 berichteten Seefahrer erstmalig von dem Vogel, 100 Jahre später war er bereits ausgestorben. Heute steht er ikonisch für von Menschen ausgerottete Tierarten. Seefahrer steuerten auf der Ostindienroute die Insel an und nahmen die Vögel als Proviant mit auf lange Seefahrten.

Hauptgründe für das Aussterben des Dodos waren neben der Bejagung eingeschleppte Ratten und ausgewilderte Haustiere, die die Gelege der bodenbrütenden Vögel zerstörten. – Bei den weltweit seltenen Museumsexemplaren des Dodos handelt es sich fast ausschließlich um Skelette. Nur ein mumifizierter Kopf ohne Federn ist in Oxford erhalten. Ein mumifizierter Fuß gilt als verschollen.

Abgesehen von diesen Relikten kann das Erscheinungsbild des Dodos nur anhand zeitgenössischer Zeichnungen und Gemälde rekonstruiert werden. Die Zoologische Präparatorin Hildegard Enting hat unter Berücksichtigung aktueller Forschungserkenntnisse eine Lebend-Rekonstruktion des Dodos erstellt.

Unterstützt wurde sie bei diesem Projekt von Dr. Bernd Herkner, Leiter der Abteilung Museum sowie vom Senckenberg-Ornithologen Dr. Gerald Mayr und dem Sponsor Dr. Hendrik Leber.

www.senckenberg.de

-/gw

Bitte besuchen und liken Sie auch unseren Facebook-account

Ihre Meinung ist uns wichtig

oben