MUTTERSPRACHE schenkt Geborgenheit und Heimat – Am 21. Februar ist der „Internationaler Tag der Muttersprache“

18 Feb
2019

Bild: © Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Seit dem Jahr 2000 wird jährlich am 21. Februar der „Internationale Tag der Muttersprache“ begangen … er ist ein von der UNESCO ausgerufener Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“.

Vor dem Hintergrund, dass gut die Hälfte aller weltweit gesprochenen Sprachen vom Aussterben bedroht ist, hat sich die UNESCO zum einen die Förderung von Sprachen als Zeichen der kulturellen Identität der Sprechenden auf die Fahnen geschrieben. Zum anderen geht es ihr auch um den Fremdsprachenunterricht und Mehrsprachigkeit als Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis und Respekt.

Der jährliche Gedenktag wird genutzt, um die Aufmerksamkeit auf Minderheitensprachen mit weniger als 10.000 Sprechern zu lenken. Vielfach werden diese Sprachen nicht mehr an die nachfolgenden Generationen weitergegeben und geraten in Vergessenheit. Viele Sprachen mit teilweise weniger als hundert Sprechern sind noch nicht einmal erfasst und dokumentiert.

Der Tag der MUTTERSPRACHE macht uns neu bewusst, dass die Sprache uns nährt und HEIMAT schenkt! Wenn Menschen nach längerer Abwesenheit in ihren Heimatort zurückkehren, tönt ihnen sofort der vertraute und einzigartige ‚Klang der Heimat‘ entgegen!

Ein besonderer Schwerpunkt 2005 waren die Zeichensprachen für Gehörlose und die Brailleschrift für Blinde. (Quelle: Wikipedia, Lizenz: CC-A/SA)

Quelle:  www.kleiner-kalender.de

-/gw

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