„Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst“ …

12 Jan
2019

Matthias Claudius nach einem Bild Friederike Leisching • [Public domain], via Wikimedia Commons

… diese wichtige Erkenntnis stammt von Matthias Claudius (Pseudonym Asmus), * 15. August 1740 in Reinfeld (Holstein); † 21. Januar 1815 in Hamburg) – deutscher Dichter und Journalist, bekannt als Lyriker mit volksliedhafter, intensiv empfundener Verskunst.

Als viertes Kind wurde Matthias Claudius in Reinfeld (Holstein) in einem Pfarrhaus geboren. Die Vorfahren seines Vaters waren über hundert Jahre Pastoren in Süderlügum. Der ursprüngliche Familienname „Clausen“ wurde latinisiert und so zu „Claudius“. Über die mütterliche Familie ist er mit Theodor Storm und Johannes Brahms verwandt. Zu seinem Vater behielt Matthias Claudius bis zuletzt ein herzliches und dankbares Verhältnis. Seine Mutter hatte ein fröhliches, aber auch nachdenkliches Wesen. In seinem Elternhaus wuchs Matthias Claudius in einem fröhlichen Gottvertrauen auf.

In zahlreichen deutschen Orten sind Verkehrswege (Straßen, Plätze usw.) und Schulen nach Matthias Claudius benannt. In den ‚Claudius-Jahren‘ 1965 und 1990 erschienen Briefmarken zu seinen Ehren.

Claudius‘ Werke erschienen zunächst verstreut in Almanachen und Zeitschriften, vor allem in „Der Wandsbecker Bothe“. Ab 1775 begann Claudius die mehrbändige Textsammlung Asmus omnia sua secum portans (oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen) zu veröffentlichen. Die zwischen 1770 und 1775 entstandenen ersten Bände erschienen 1775 in Hamburg. In unregelmäßigen Abständen folgten weitere Bände, der letzte 1812 mit Werken aus den Jahren 1803–1812.

Infolge der Kriegsereignisse um Hamburg (Franzosenzeit) floh Claudius 1813 über Westensee nach Kiel und Lübeck. Seine letzten Lebensmonate verbrachte der inzwischen Schwerkranke im Hause seines Schwiegersohns Friedrich Christoph Perthes (Gründer des gleichnamigen Verlages), am Hamburger Jungfernstieg, wo er auch am 21. Januar 1815 verstarb. Vier Tage später wurde er auf dem Historischen Friedhof Wandsbek bestattet; später fand neben ihm seine Ehefrau Rebekka ihre letzte Ruhe, die ihn um 17 Jahre überlebte.  –  (Wikipedia)

-/gw

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