GUTE VORSÄTZE für 2019: Nicht mehr aufschieben, sondern regelmäßig zur Gesundheitsvorsorge gehen!

12 Jan
2019

Bild: Pixabay

Berlin – Wohl viele von uns haben zum Jahreswechsel GUTE VORSÄTZE für das NEUE JAHR gefasst. Studien belegen jedoch: Schon vor Ende Januar halten sich viele nicht mehr daran.

Kein Wunder, nehmen sich doch die meisten zu viel vor: Regelmäßig joggen, nur noch gesund essen, keinen Stress mehr und so weiter und so fort. Einen Entschluss – auch wenn er auf der guten Vorhaben-Liste nicht ausdrücklich erwähnt ist – sollte jedoch jeder erfolgreich umsetzen: Regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen gehen und Gesundheits-Checks durchführen lassen!

Zu den Vorsorgeuntersuchungen gehört der Check-up 35. Ab 2019 gelten für ihn neue Regeln, wie das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) mitteilt. So bestimmen Labormediziner zukünftig anhand von Blutproben alle Fettstoffwechselwerte. Der Wert der Triglyceride im Blut ergänzt dann neben den Cholesterinwerten das Lipidprofil.

Der Vorteil ist: Lebererkrankungen lassen sich schneller entdecken. Und die Werte von Eiweiß, Glukose, roten Blutkörperchen, weißen Blutkörperchen und Nitrit in Blut und Urin geben Hinweise auf Nieren- und Blasenerkrankungen. Zusätzlich werden Ärzte ab 2019 nach dem Impfstatus fragen. Die Krankenkassen bezahlen den Check-up 35 dann allerdings nur noch alle drei Jahre für Versicherte ab 35 Jahren. Neu ist: Jüngeren Versicherten zwischen dem 18. und dem 35. Lebensjahr steht ein einmaliger Check-up zu. Bluttests gibt es hier aber nur für Risikopatienten – die Urinuntersuchung entfällt.

Auch bestimmte, regelmäßige Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung sind für gesetzlich krankenversicherte Patienten kostenfrei. Manch schwere Erkrankung lässt sich im Frühstadium mit besseren Erfolgsaussichten behandeln. Die Heilungschancen bei früh erkanntem Darm- oder Gebärmutterhalskrebs beispielsweise liegen bei fast 100 Prozent. Wenn in der Familie bestimmte Krebserkrankungen gehäuft auftreten, sollten Versicherte sich zudem über zusätzliche Vorsorgeleistungen informieren. Bei erblichen Formen von Brust-, Darm- und Eierstockkrebs etwa können Betroffene früher und häufiger zur Vorsorgeuntersuchung gehen.

Weitere Informationen unter:  www.vorsorge-online.de

hbh

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