POSITIVER Trend hält an … Schönheits‐ und Haushaltspflege weiter auf Wachstumskurs

11 Dez
2018

Bild: IKW

Frankfurt am Main – Voller Stolz kann der 1968 gegründete Industrieverband Körperpflege‐ und Waschmittel e.V. (IKW) mit Sitz in Frankfurt am Main auf sein 50-jähriges Jubiläum zurückblicken, investieren doch Verbraucher in Deutschland für Produkte der Schönheits- und Haushaltspflege im Jahresvergleich erneut mehr.

Die Mitgliedsunternehmen des IKW (der auf nationaler und europäischer Ebene die Interessen von über 430 Unternehmen aus den Bereichen Schönheits‐ und Haushaltspflege vertritt) schauen im Jahr des 50-jährigen Bestehens optimistisch in die Zukunft: 74 Prozent beurteilen die zukünftige Marktentwicklung mit „gut“ oder „sehr gut“. „Unsere Stärke ist die Nähe zu den Konsumenten. Wir entwickeln Produkte, die Verbraucher in ihrem täglichen Leben begleiten, Wünsche erfüllen, zu Selbstbewusstsein und Lebensqualität beitragen. Das wird auch in Zukunft der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg sein“, so Georg Held, IKW‐Vorsitzender. Entsprechend groß ist aktuell auch die Bereitschaft der IKW‐Mitgliedsunternehmen … 48 Prozent der Befragten erwarten größere Investitionen.

IKW‐Geschäftsführer Thomas Keiser: „Unsere Branche präsentiert sich zurecht selbstbewusst. Wir konnten unsere Prognose für 2018 erfüllen und blicken zuversichtlich in die Zukunft. Für 2019 erwarten wir erneut ein Wachstum von zwei Prozent.“ – Weitere interessante Trends und Zahlen präsentierten auf der Pressekonferenz Christoph Knoke und Meike Sommer von IRI Information Resources, sowie Dr. Robert Kecskes von der Gesellschaft für Konsumforschung.

Schönheitsprodukte sowie ein gepflegtes, behagliches und sauberes Zuhause liegen also weiterhin hoch im Kurs und verzeichnen erneut eine positive Entwicklung. Der auf das laufende Jahr hochgerechnete Gesamtwert der verkauften Produkte liegt mit 18,6 Milliarden Euro 1,9 Prozent über dem im Jahr 2017 und auch über den aktuellen Schätzungen der Wirtschaftsinstitute für die Steigerung des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP). In der Sparte Schönheitspflege beträgt der Wertzuwachs 1,8 Prozent, der Bereich Haushaltspflege meldet ein Plus von 2,1 Prozent.

Ihren Stellenwert als Wachstumstreiber des privaten Konsums in Deutschland und damit der Binnenwirtschaft insgesamt können Kosmetika auch 2018 bestätigen. So zählen Sonnenschutzmittel, Duschgel und Zahnpasta seit langem zu den Rennern im Einzelhandel – und zunehmend auch auf den Check‐Out‐Seiten der Versandhandelsunternehmen. Für Pflege und persönliches Wohlbefinden investieren Verbraucher dieses Jahr 13,8 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nach IKW‐Hochrechnung auf Zahlenbasis von IRI Information Resources und IKW‐Mitgliedsfirmen weisen die beiden umsatzstärksten Produktkategorien die höchsten Zuwachsraten aus: Haut‐ und Gesichtspflegemittel 3,2 Milliarden Euro oder plus 3,3 Prozent gegenüber 2017. Haarpflegemittel erzielen 3,1 Milliarden Euro, was einem Plus von 5,1 Prozent entspricht. Ebenfalls deutlich zur Wertsteigerung beitragen konnten die Mund‐ und Zahnpflegemittel mit 1,6 Milliarden Euro (plus 2,2 Prozent).

Positive Entwicklung der Haushaltspflegeprodukte: Mit 4,8 Milliarden Euro investieren Verbraucher in diesem Jahr 2,1 Prozent mehr in Reinigung und Pflege von Wäsche, Geschirr, Böden und anderen Oberflächen. Universal‐, Voll‐ und Colorwaschmittel erlösen 1,3 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 4,5 Prozent, Reinigungsmittel kommen auf 1,1 Milliarden Euro (plus 1,4 Prozent) und Geschirrspülmittel auf 772 Millionen Euro (plus 3,1 Prozent).

Auch der Export trug zum positiven Gesamtbild bei: Nach IKW‐Hochrechnung auf Basis der Angaben des Statistischen Bundesamtes werden 2018 Waren der Schönheits‐ und Haushaltspflege zu Endverbraucherpreisen im Gesamtwert von 9,5 Milliarden Euro (plus 3,1 Prozent) ausgeführt. Davon beläuft sich der Umsatz mit Schönheitspflegeprodukten auf 7,2 Milliarden Euro mit einer Steigerung von plus 2,9 Prozent, Haushaltspflegeprodukte erzielen 2,3 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 3,6 Prozent entspricht.

www.ikw.org www.twitter.com/ikw_org

-/gw

Bitte besuchen und liken Sie auch unseren Facebook-account

Ihre Meinung ist uns wichtig

oben