Erfolgreicher Naturschutz in SIMBABWE: Größte Umsiedlung in der Geschichte des Landes mit 100 wilden Elefanten!

16 Sep
2018

Bild: obs/Sango Wildlife Conservancy/www.sango-wildlife.com

Chiredzi, Simbabwe – Mit freundlicher Genehmigung und großer Unterstützung der Regierung Simbabwes findet ab sofort eine der größten Umsiedlungen von Wildtieren in der Geschichte des Landes statt.

Der Umzug der 100 Elefanten wird unter Federführung der Zimbabwean Parks & Wildlife Management Authority als Partner der Sango Wildlife Conservancy und der Hemmersbach Rhino Force umgesetzt. Über zwei Jahrzehnte Naturschutz, unterstützt durch die nachhaltige Nutzung verschiedenster Wildtierpopulationen sowie dem intensiven Schutz vor Wilderern zeigen eindrucksvoll, wie erfolgreich Naturschutz in Simbabwe sein kann. „Wir haben einfach zu viele Elefanten auf Sango“, sagt Wilfried Pabst, Eigentümer des 600 Quadratkilometer großen Sango Wildlife Conservancy.

„Dank der Unterstützung der Regierung von Simbabwe und der Hemmersbach Rhino Force können wir 100 Elefanten vor dem Keulen retten“, so Pabst weiter. Die grauen Riesen werden im Rahmen der „Initiative ReWild“ der Sango Wildlife Conservancy als Spende in die über 700 km entfernte Rifa Safari Area umgesiedelt. Der gesamte Umzug wird von Hemmersbach Rhino Force finanziert.

Die neue Heimat der Elefanten ist also die Rifa Safari Area, ein 290 Quadratkilometer großer Park im Sambesi-Tal im Norden Simbabwes, der von der Hemmersbach Rhino Force betrieben wird. Deren Gründer und Geschäftsführer, Ralph Koczwara, begrüßt die Aktion als klaren Beweis für den Erfolg Simbabwes im Naturschutz: „Hemmersbach Rhino Force freut sich, den Umzug der 100 von Herrn Pabst gespendeten Elefanten zu ermöglichen und zu finanzieren. Der Umzug ist nur der erste Schritt in der Zusammenarbeit zwischen der Sango Wildlife Conservancy und der Hemmersbach Rhino Force, um die Wiederansiedlung von Wildtieren und schließlich von Nashörnern an ihrem neuen Lebensraum zu realisieren.“  –  www.rhino-force.org

Die Save Valley Conservancy, innerhalb derer Sango die mit Abstand größte Fläche einnimmt, hat einen durchschlagenden Erfolg beim Schutz ihrer stark bedrohten Nashornpopulation erzielt. Daher sollen, in künftigen Schritten und mit Zustimmung der Regierung Simbabwes, Spitzmaulnashörner aus dem Sango Wildlife Conservancy in die Rifa Safari Area umgesiedelt werden. – Sowohl Wilfried Pabst als auch Ralph Koczwara sind deutsche philanthropische Investoren in Simbabwe und stolz darauf, ihren Beitrag zum Naturschutz und Naturerbe des wundervollen Landes und seiner Menschen leisten zu können.

Zusätzliche Informationen unter: http://www.sango-wildlife.com/relocation

ots/gw

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