Zusammen ist man weniger allein! … Sechste Demokratiekonferenz am 10.09.2018 in Frankfurt am Main

5 Sep
2018

Frankfurt am Main – Für ein demokratisches Miteinander im Stadtteil … Wie kann das Engagement für ein demokratisches, diskriminierungskritisches und solidarisches Miteinander in Frankfurts Stadtteilen weiter gestärkt werden?

Wie zeigen wir eine klare Haltung für Gleichwertigkeit und Menschenrechte in umstrittenen Zeiten? Was sind Projekte, die durch die Partnerschaft für Demokratie gefördert werden können? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der nächsten Demokratiekonferenz der ‚Partnerschaft für Demokratie Frankfurt‘: „Zusammen ist man weniger allein! Engagement für ein demokratisches Miteinander im Stadtteil“ am Montag, 10. September 2018, im Mehrgenerationenhaus, Frankfurt am Main.

„Ein Miteinander auf Augenhöhe beginnt im Zusammenleben im eigenen Stadtteil“, sagt Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber, in deren Zuständigkeit auch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten liegt. Gemeinsam mit der Bildungsstätte Anne Frank trägt das Amt das Kooperationsprojekt Partnerschaft für Demokratie Frankfurt. „Die Demokratiekonferenz bringt Aktive zusammen: Sie können ihre Erfahrungen teilen, und sich gegenseitig neue Impulse für das gemeinsame Engagement geben. Deshalb bin ich froh und stolz, dass wir uns mit dieser wichtigen Veranstaltungsreihe auf der Höhe der Zeit bewegen und konkrete Angebote machen können. Ich danke allen Beteiligten für ihren großen Einsatz und die gute Zusammenarbeit“, betont Sylvia Weber.

Zwei Experten geben mit ihren Vorträgen Impulse für die anschließenden Diskussionen: Boris Nieswand (Universität Tübingen) zeigt auf Grundlage eines Forschungsprojekts in Goldstein-Heisenrath die Konsequenzen für das Miteinander im Stadtteil, wenn Vielfalt negativ gedeutet wird. Silja Polzin (LAG Soziale Brennpunkte Hessen) geht in ihrem Input der Frage nach, wie Teilhabe im Stadtteil gestärkt und Mitstreiter und Mitstreiterinnen für gemeinsame Projekte gewonnen werden können. Anschließend können die Impulse an verschiedenen Thementischen weitergedacht werden.

„Mit der Partnerschaft für Demokratie bieten wir die Möglichkeit einer schnellen und unkomplizierten Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements“, sagt Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank: „Dabei stellen wir fest, dass es in Frankfurts Stadtteilen durchaus unterschiedliche Herausforderungen gibt, wenn es um die Bekämpfung antidemokratischer Entwicklungen geht. Gerade deshalb ist ein Austausch wichtig, durch den wir uns gemeinsam inspirieren lassen und erste Planungen für künftige Aktivtäten anstoßen können.“

Die Partnerschaft für Demokratie Frankfurt ist ein Kooperationsprojekt des Amts für multikulturelle Angelegenheiten und der Bildungsstätte Anne Frank – Zentrum für politische Bildung und Beratung Hessen. Sie fördert lokale Projekte, die zum Ziel haben, antidemokratische Tendenzen und Extremismus sowie Rassismus, Antisemitismus oder anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit präventiv zu begegnen.

Weitere Informationen unter:  www.partnerschaft-demokratie-ffm.de

ffm/gw

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