„Nichts bringt die Menschen einander so nahe, wie gemeinsam durchlebte Schwierigkeiten“ …

25 Jul
2018

Alexander Alexandrowitsch Fadejew, sowjetischer Schriftsteller und Publizist – Bild: Deutsche Fotothek‎ [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

… wusste schon Alexander Alexandrowitsch Fadejew (* 1901 in Kimry / † 1956 in Peredelkino bei Moskau durch Suizid) – ein sowjetischer Schriftsteller und Publizist.

Fadejew beteiligte sich am Bürgerkrieg und schrieb 1927 den Roman „Die Neunzehn“ über den Kampf von Partisanen und Rotarmisten gegen japanische Truppen um 1920 im Fernen Osten Russlands, wo er selbst einen Teil seiner Kindheit und Jugend im Dorf Tschugujewka verlebt hatte.

Fadejew war während der stalinistischen Ära (1938 bis 1944 sowie 1946 bis 1954) Sekretär des Schriftstellerverbandes der UdSSR. Sein bekanntester Roman ist „Die junge Garde“. Fadejew wurde 1946 ausgezeichnet mit dem Stalinpreis und zweimal mit dem Leninorden sowie dem Rotbannerorden.

Die „Junge Garde“ erschien 1945 und 1949 deutsch übersetzt. Der Roman beschreibt den Kampf und das Schicksal einer jugendlichen Partisanengruppe während der deutschen Okkupation im Jahr 1942. Fadejew war schwer alkoholkrank. Nach dem Tod Stalins wurde er wegen seiner Unterstützung von Stalins Kulturpolitik während der Tauwetter-Periode heftig angegriffen.

Fadejew wählte den Freitod durch eine Schusswaffe in seiner Datscha in Peredelkino. Am Vortag seines Selbstmords gestand Fadejew einem Freund, er habe als Funktionär des Schriftstellerverbandes vielen Verhaftungen von Literaten zugestimmt – trotz seines Wissens, dass diese Personen unschuldig waren. Sein Tod wurde von seinem Nachbarn in Peredelkino, Boris Pasternak, in einem Epigramm verwandt. Fadejew wurde auf dem Moskauer Nowodewitschi-Friedhof beigesetzt. – (Wikipedia)

-/gw

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