„After Rubens“ – beeindruckende Absolventen-Ausstellung der Städelschule … J.M. Heard für audiovisuelle Installation ausgezeichnet

17 Jul
2018

Ausstellungsansicht „After Rubens – Absolventen-Ausstellung der Städelschule 2018“; Foto: Städel Museum

Frankfurt am Main – Unter dem Titel „After Rubens  – Absolventen-Ausstellung der Städelschule 2018″ präsentieren insgesamt 31 Künstlerinnen und Künstler der international renommierten Kunsthochschule im Ausstellungshaus des Städel Museums ihre vielfältigen Arbeiten.

Die Schau, die bis zum 05. August 2018 zu sehen ist, bietet einen spannenden Einblick in das Schaffen der Städelschule und zeigt Werke von Absolventinnen und Absolventen aus den Klassen von Monika Baer, Peter Fischli, Douglas Gordon, Judith Hopf, Michael Krebber, Christa Näher, Laure Prouvost, Tobias Rehberger, Willem de Rooij, Amy Sillman und Haegue Yang.

Nach zehn Jahren kehrt damit die Absolventen-Ausstellung der ‚Hochschule der Bildenden Künste–Städelschule‘ wieder in das Städel Museum zurück. Die historische und räumliche Nähe der Frankfurter Städelschule und des Städel Museums geht bereits auf die Vision ihres Gründers, des Stifters Johann Friedrich Städel, zurück: Museum und Hochschule  – also Präsentation und Lehre von bildender Kunst- sollten eine eng verzahnte Rolle spielen.

Ausstellungsansicht mit Arbeiten von Babette Sommer; Foto: Bernd Heier

Der Titel „After Rubens“ verweist auf die Rubens-Ausstellung, die zuvor im selben Flügel des Städel Museums präsentiert wurde. Dabei ist die Ausstellungsarchitektur geblieben. Wo barocke Meisterwerke hingen, wird nun beeindruckende Gegenwartskunst von Hochschulabsolventen gezeigt, die vor dem Beginn von etwas Neuem stehen. Neben der Architektur klingt auch das Konzept der vorangegangenen Rubens-Ausstellung an, in der thematisiert wurde, welche Einflüsse und Vorbilder das Schaffen des genialen Barockmalers prägten.

„Dieses klassische Referenzsystem findet sich auch in einzelnen künstlerischen Strategien der Absolventen-Ausstellung wieder. Ein Kunstwerk zu sehen, es zu reflektieren und im Anschluss zu zitieren ist ein essentielles Element des Vokabulars der zeitgenössischen Kunst“, erläutern die Ausstellungskoordinatoren Paula Kommoss und Il-Jin Choi.

Und der Rektor der Städelschule, Philippe Pirotte, ergänzt: „Die Städelschule ist ein Mikrokosmos der Vielfalt, welcher Diversität schafft und gleichzeitig die Subjektivität jedes Einzelnen bewahrt. Im Moment der Loslösung von diesem Mikrokosmos machen die Absolventinnen und Absolventen meist einen Quantensprung. Spannend wird es für mich, wenn die Kunst über das Institutionelle hinausgeht und überraschend herausfordert“.

Dies zeigen die vielfältigen Arbeiten der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler: Viviana Abelson, Rosa Aiello, MoriahAskenaizer, Jonas Brinker, Liesel Burisch, Stefan Cantante, Zoltan AráElahi, Janusch Ertler, Bertrand Flanet, Cecilia Gerson, Simon Glaser, Guy Gormley, Nancy Halt, J. M. Heard, Ryan Karlsson, Vera Karlsson, Nimrod Karmi, Claudia Lemke, Larissa Mazbouh, Curtis McLean, Aileen Murphy, IuliaNistor, JoonYeon Park, Federica Partinico, Laxlan Petras, John Ryaner, Sydney Schrader, Laura Schusinski, Babette Semmer, VMT, Bob van der Wal, Mikhail Wassmer, Seyoung Yoon.

Alljährlich wird im Rahmen der Ausstellung ein Absolventenpreis in Höhe von 2.000 Euro verliehen, den die Städelschule Portikus e.V. stiftet. Mit dem Absolventenpreis 2018 wurde J.M. Heard für seine audiovisuelle Installation „Paintingsforthe blind anddyslexic“ ausgezeichnet. Die Präsentation der Städelschule wird von der weltweit tätigen Rechtsanwaltskanzlei Allen & Overy unterstützt.

„After Rubens – Absolventen-Ausstellung der Städelschule 2018“ – bis zum 05. August 2018 – im Städel Museum Frankfurt am Main. – Weitere Informationen unter: www.staedelmuseum.de

hbh

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