„Sexualität braucht Ruhe und Sinnlichkeit … Ich finde, wir sprechen zu viel über Sex“, so Schauspielerin Diana Körner

14 Jul
2018

Diana Körner – Bild: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de – Ausschnitt von Wilfried Kirchmeier – CC BY-SA 3.0 DE

Hamburg – 1975 zog sie sich für den Playboy aus, und das bereut Diana Körner bis heute nicht. In der aktuellen Zeitschrift „Meins“ spricht die heute 73-jährige Schauspielerin über Sexualität im Alter.

„Sexualität hatte in meinem ganzen Leben nie Vorrang, sie war nie entscheidend für mich“, so Diana Körner. „Wie soll ich sagen? Ich war noch nie auf der Suche nach Sex. Ich finde es wahnsinnig wichtig, aber eher in jungen Jahren. Würde ich das heute vermissen, hätte ich einiges falsch gemacht. Außerdem verändert sich der Sex im Alter und hat lange nicht mehr diese Priorität.“ Die Schauspielerin empfindet die heutige Gesellschaft viel zu sexualisiert:

Ich finde, wir sprechen zu viel über Sex. Dazu diese Studien: ‚Normal ist, 2,5-mal pro Woche Sex zu haben‘ – wie lachhaft ist das denn? Wir können doch nicht wie Wecker funktionieren. Das Leben stellt täglich so viele Ansprüche an uns, denen wir genügen müssen. Da haben wir kaum noch Zeit – und Sexualität braucht Ruhe und Sinnlichkeit.“

In Diana Körners Augen wird Sex überbewertet: „Viel wichtiger ist es doch, sich zu mögen. Ich unterhalte mich mit meinen Freundinnen nie über Sex. Das ist doch gar kein wichtiges Thema mehr, da käme ich mir völlig lächerlich vor. Es interessiert mich auch überhaupt nicht, wie es bei anderen so läuft.“

Für Diana Körner ist Liebe stets eine Voraussetzung für eine Partnerschaft: „Ich kann Sexualität von Liebe nicht trennen – mich interessiert keine Affäre. Körperliche Anziehung geht für mich mit dem Gefühl Hand in Hand. Bei Sex ohne Liebe käme ich mir vor wie ein Karnickel.“

www.bauermedia.com  –  http://twitter.com/bauermediagroup

ots/gw

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