HESSEN auf dem Weg zum Ökomodellland – Ministerin Priska Hinz: „Der Ökolandbau bietet den schonendsten Umgang mit der Umwelt.“

2 Jul
2018

Landwirtschaftsministerin Priska Hinz (vorn, 2.v.re.) mit Vertreterinnen und Vertretern der fünf neuen Ökomodellregionen • Bild: © HMUKLV

Wiesbaden „Mit fünf neuen hessischen Ökomodellregionen werden knapp zwei Drittel der Landesfläche abgedeckt. So tragen wir den Erfolg der Ökomodellregionen in die Fläche,“ betont Landwirtschaftsministerin Priska Hinz – und fügt hinzu:

„12 von 21 hessischen Landkreisen sind jetzt Ökomodellregionen. Das entspricht fast zwei Drittel der gesamten Landesfläche. Damit hat Hessen sich auf den Weg gemacht, Deutschlands erstes Ökomodellland zu werden. Ohnehin bekleiden wir mit 13,5 Prozent Ökoanteil an der landwirtschaftlichen Fläche bundesweit einen Spitzenplatz.“

In Wiesbaden hatte die Hessische Landwirtschaftsministerin die Gewinnerlandkreise aus dem Wettbewerb zur Ausweitung der Ökomodellregionen (ÖMR) bekannt gegeben.

„Die große Nachfrage zum Wettbewerb für die neuen hessischen Ökomodellregionen hat uns sehr gefreut. Die meisten Konzepte waren gut und jede Bewerbung hatte etwas ganz besonders, aber letztlich konnten uns fünf wirklich rundum überzeugen. Ich gratuliere den Gewinner-Landkreisen und freue mich, diese in die Gruppe der Ökomodellregionen aufzunehmen“, sagte Ministerin Hinz.

Die 5 neuen Ökomodellregionen sind:

  •  Landkreis Marburg-Biedenkopf
  •  Landkreise Odenwald und Darmstadt-Dieburg (als Träger) mit den Partnern Landkreis Groß-Gerau und der Stadt Darmstadt = ÖMR-Südhessen
  •  Landkreis Waldeck-Frankenberg
  •  Landkreise Lahn-Dill und Gießen = Lahn-Dill-Gießen
  •  Landkreis Vogelsberg

„Die vielen kleinen und größeren Projekte aus den bisherigen Ökomodellregionen belegen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auch in der Wetterau, als sogenannte Gunstlage eher ein Zentrum konventionellen Ackerbaus, haben wir es geschafft, die Zahl der Ökobetriebe zu steigern“, so die Ministerin. Deshalb war es die logische Entscheidung, die Ökomodellregionen zu erweitern. Denn die Stärkung des Ökolandbaus in der Fläche bringt viele Vorteile mit sich.

„Der Ökolandbau bietet den schonendsten Umgang mit der Umwelt. Boden, Wasser und Luft werden geringer belastet und es gelten die höchsten Standards beim Tierwohl. Ein starker Ökolandbau hilft aber auch den landwirtschaftlichen Betrieben, da sie mehr Geld am Verkauf ihrer Produkte verdienen. Zudem wollen wir auch die Direktvermarktung und die lokale Wertschöpfung im ländlichen Raum dadurch steigern, dass mehr Öko aus Hessen auch in Hessen bleibt“, erläuterte Hinz.

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-/gw

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