Gruselig aber harmlos: Gespinstmotten an Bäumen und Sträuchern

31 Mai
2018

Bild: Stadt Frankfurt

Frankfurt am Main – Wo sie sind, sehen Bäume und Sträucher aus wie in einem Gespensterwald: Die Raupen der Gespinstmotte.

Mit seltsam silbrig-weißen Gespinsten haben sie viele Bäume und Sträucher in Frankfurt am Main umhüllt. Vor allem waren sie an der beliebten Nidda am Werk.

Mit dem feinen, klebrigen Gebilde aus Spinnweben schützen sich die Raupen der Gespinstmotte vor Fressfeinden und Regen. Ein Nebeneffekt: Die hungrigen Raupen fressen Sträucher und Baumkronen darunter völlig kahl, so dass nur die Gerippe der Blätter übrigbleiben.

Das sieht schon ziemlich gruselig aus, ist aber kein Grund zur Sorge: Die Tiere und die Gespinste sind für den Menschen ungefährlich und werden daher nicht bekämpft. Und auch die Bäume und Sträucher überstehen das „große Fressen“:

Bis spätestens Anfang Juni sind aus den Raupen Motten geworden, dann können die Bäume und Sträucher neue Blätter bilden.

ffm/gw

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