VORSORGE für die ganze Familie … Termine gehören in den Familienplaner!

21 Mai
2018

Bild: Robert Kneschke – Fotolia / IPF

Berlin – Die gesetzlichen Krankenversicherungen bieten Früherkennungs-Untersuchungen für jedes Lebensalter an. Allerdings schöpfen viele Familien die bestehenden Angebote nicht aus.

Nach wie vor gehen nur knapp 50 Prozent der Versicherten zur Krebsvorsorge, die Jugendvorsorgeuntersuchung J1 (Alter von zwölf bis 14 Jahren) versäumen sogar etwa 60 Prozent aller Jugendlichen. Aus diesem Grunde mahnt das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF): Vorsorgetermine gehören in den Familienplaner!

Fehlfunktionen der Schilddrüse, Mini-Organ mit Maxi-Funktion, sind die häufigsten Stoffwechselstörungen im Kinder- und Jugendalter. Die Symptome können sich jedoch deutlich von denen erwachsener Patienten unterscheiden und sind nicht immer eindeutig. Schilddrüsenfunktionsstörungen belasten die körperliche und seelische Entwicklung. Darum gehört zur J1 für Kinder und Jugendliche auch eine Untersuchung der Schilddrüse. Wirkt sie vergrößert, klärt ein Bluttest, ob das Organ richtig arbeitet.

Zu den Früherkennungs-Untersuchungen mit Labortests gehört auch ein Urintest, um Erkrankungen der Harnwege auszuschließen. Falls in der Familie Fettstoffwechselstörungen bekannt sind, testet der Arzt zudem die Cholesterinwerte, um bei Bedarf frühzeitig eingreifen zu können. Bei Mädchen gehört die Impfung gegen das Humane Papillomvirus (HPV) ebenfalls zur J1.

Mit dem Check-up 35 bezahlen die gesetzlichen Krankenversicherungen auch bei  Erwachsenen alle zwei Jahre eine gründliche Basis-Untersuchung. Blut- und Urintests geben Aufschluss über die Gesundheit von Herz und Niere sowie über Fettstoffwechsel und Blutzucker. Spezielle Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen ergänzen das Vorsorgeangebot. Ergeben sich beim Check-up oder der Krebsvorsorge Verdachtsmomente auf Krankheiten, stehen spezialisierte Labortests für genaue Diagnosen zur Verfügung, wie das IPF mitteilt. In konkreten Verdachtsfällen übernehmen die Kassen diese Kosten ebenfalls.

Weitere Informationen enthält das IPF-Faltblatt „Vorsorge nach Plan“, das kostenlos unter: www.vorsorge-online.de heruntergeladen werden kann.

hbh

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