Kinder erkunden die Welt um sie herum – doch VORSICHT vor Vergiftungen in Haus und Garten

12 Mai
2018

Giftiges gehört unter Verschluss! – Bild: Barmenia Versicherungen

Medikamente, Reinigungsmittel, Pflanzen – viele alltägliche Gegenstände sind für Kinder äußerst gefährlich. Häufig sind sich die Eltern des Risikos kaum bewusst.

Vergiftungen gehören laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zu den häufigsten Unfallarten bei Kindern zwischen sieben Monaten und vier Jahren. Sie stecken alles Greifbare in den Mund – sobald etwas bunt ist oder duftet, ist es besonders interessant. Eine weitere Gefahr ist der Nachahmeffekt. Kinder nehmen Arzneimittel oder Zigaretten in den Mund, weil sie es bei Erwachsenen sehen.

Die einfachste Möglichkeit, Kinder vor giftigen Stoffen zu schützen, ist die richtige Lagerung. Zum Beispiel sollten Reinigungsmittel in unerreichbarer Höhe und Medikamente in abschließbaren Schränken untergebracht werden. Auch ist das Entfernen giftiger Pflanzen wie Eisenhut und Engelstrompete aus dem Garten notwendig.

Vor allem ist es aber wichtig, dem Kind zu erklären, was giftig ist und warum, empfiehlt die ‚Barmenia Versicherungen‘. Dann ist die Neugier der Kleinen meist nicht mehr groß. Weitere Maßnahmen: Giftige Substanzen nicht im Abfalleimer der Wohnung entsorgen und auf kindersichere Verschlüsse achten. …

Anzeichen für eine Vergiftung sind Übelkeit, Schwindel und plötzliche Müdigkeit. Die kostenlose App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ des BfR klärt über die Gefahren auf und stellt im Notfall eine Verbindung zum Gift-Informationszentrum des jeweiligen Bundeslandes her. Kommt es zu einer Störung der Atmung, zu Krampfanfällen oder starken Schmerzen, sollte sofort der Notarzt unter 112 gerufen werden.

mynewsdesk/wk

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