ALBRECHT DÜRER wollte unbedingt MARTIN LUTHER malen – doch leider ging sein Wunsch nicht in Erfüllung!

26 Apr
2018

Foto:© Angela Ditze / CTZ

Nürnberg Albrecht Dürer hatte viele Hebel in Bewegung gesetzt, um Martin Luther malen zu können, aber es hat leider nicht geklappt. Nun lässt sich dies zumindest mit den PLAYMOBIL-Spielfiguren aus dem Onlineshop der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg nachholen.
 
1518 begegnet Albrecht Dürer vermutlich Martin Luther auf der Hin- oder Rückreise zum Augsburger Reichstag, wo der Reformator sich vor dem Kardinal-Legaten Cajetan für seine 95 Thesen verantworten musste. Nürnberg als Station lag auf der Hand: Der populäre Prediger und Luther-Freund Staupitz hielt sich hier im Kloster seiner Augustiner-Eremiten auf.

Auf der Rückreise kam der Reformator im Hause Willibald Pirckheimers am Hauptmarkt unter. Der hochgelehrte Patrizier pflegte eine enge Freundschaft mit Albrecht Dürer, daher könnte es dort durchaus zu einem flüchtigen Treffen mit Martin Luther gekommen sein.

Schon Anfang 1518 hatte Dürer mindestens eine Druckgraphik als Geschenk an Luther übersandt. Der Reformator bestätigt in einem Brief an Dürers Freund Christoph Scheurl, dass er sowohl dessen Briefe empfangen hat als auch „ein Geschenk des ausgezeichneten Mannes Albrecht Dürer“. In einem Schreiben an den kursächsischen Hofkaplan Georg Spalatin taucht der innige Wunsch nach einem Treffen mit Luther auf:

„Und hilft mir Gott, dass ich zu Dr. Martin Luther komme, so will ich ihn sorgfältig porträtieren und in Kupfer stechen zu einem langen Andenken an den christlichen Mann, der mir aus großen Ängsten geholfen hat.“

Es hat nicht sollen sein, aber zumindest spielerisch lässt sich das entgangene historische Ereignis nachholen. Im Internet-Shop https://tourismus.nuernberg.de/shop/ der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg gibt es von PLAYMOBIL einen Martin Luther ebenso wie Albrecht Dürer – Maler und Modell finden so endlich zueinander. Und das für nur 5,38 Euro plus Versandkosten.

ots/gw

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