Alternative Fahrzeuge: Staatsminister Axel Wintermeyer informiert sich über StreetScooter, E-Bikes und E-Trikes der Deutschen Post

17 Apr
2018

V.l.n.r.: Axel Wintermeyer, Staatsminister und Chef der Hessischen Staatskanzlei – Hilal Muhcioglu, Azubi der Deutschen Post in der mechanisierten Zustellbasis – Lothar Schindler, Vertriebsleiter Öffentlicher Sektor West der Deutschen Post – Bernd Bohnes, Vertriebsdirektor Öffentlicher Sektor West der Deutschen Post – Sabine Bächle-Scholz, MdL Wahlkreis 47 Groß-Gerau Nord und Thies Puttnins-von Trotha, Bürgermeister Ginsheim-Gustavsburg • Bild: Deutsche Post DHL Group

Ginsheim-Gustavsburg / Frankfurt am Main – Der Einladung zu diesem Termin in der mechanisierten Zustellbasis, das kleine „DHL-Paketzentrum“ in der Robert-Bosch-Straße in Ginsheim-Gustavsburg, folgte auch Thies Puttnins-von Trotha, Bürgermeister von Ginsheim-Gustavsburgs, der mit einem stadteigenen StreetScooter anreiste.

Mit dem StreetScooter hat die Deutsche Post DHL Group zusammen mit der StreetScooter GmbH und Instituten der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen ein eigenes zukunftsweisendes Elektroauto speziell für die Brief- und Paketzustellung entwickelt. 2012 wurde der erste Prototyp in verschiedenen Workshops getestet und erwies sich in puncto Ausstattung, Ladekapazität und Sicherheitsstandards als geeignet.

Anfang 2014 setzte Deutsche Post DHL dann insgesamt 150 Vorserienfahrzeuge in verschiedenen Zustellstützpunkten bundesweit im Betrieb ein. Dabei wurden besonders Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit geprüft. Die maximale Reichweite des Fahrzeugs beträgt bis zu 80 Kilometer. Heute fahren 5.000 StreetScooter für die Deutsche Post DHL Group überwiegend in Deutschland.

Elektrofahrzeuge eignen sich insbesondere für Fahrten mit ausgeprägtem Start-Stopp-Verkehr. Durch die fast vollständige Emissionsfreiheit von Schadstoffen und Lärm sind die Autos sehr umweltfreundlich und leise. Die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen macht den Einsatz von Fahrzeugen mit Elektro-Antrieben zudem zu einer zukunftsweisenden Investition. Der StreetScooter für die Brief- und Paketzustellung muss bis zu 300 Stopps und Anfahrvorgänge bewältigen und ist bis zu 300 Tage im Jahr im Einsatz.

Der Kastenaufbau in robuster und einfacher Bauweise – das Fahrzeug ist insgesamt rund 4,6 Meter lang – bietet genügend Ladevolumen für die Briefe und Pakete und verfügt außerdem über eine Ausstattung, die allen Sicherheitsstandards entspricht. Das Fahrzeug fährt bis zu 80 km/h schnell und ist primär für die Zustellung auf dem Land sowie kleineren und mittleren Städten ausgelegt. Es verfügt über eine Leistung von bis zu 30 kW, die von einer Lithium-Ionen-Batterie und einem Asynchronmotor erzeugt wird.

Alternative Antriebe und Effizienzmaßnahmen bei Deutsche Post DHL Group

Deutsche Post DHL hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 die eigene Zustellung (einschließlich der Abholung) zu 70 Prozent mit sauberen und emissionsfreien Zustell- und Abholkonzepten durchzuführen, um einen positiven Beitrag zur lokalen Luftqualität zu leisten. Dazu erneuert das Unternehmen seine Fahrzeuge kontinuierlich auf Basis der jeweils neuesten Emissionsstandards. Bereits heute entsprechen mehr als 48.000 der Fahrzeuge in Europa den Euro-Norm-Klassen 5 oder 6.

Neben technischen Modifikationen bei konventionell betriebenen Fahrzeugen setzt der Konzern zunehmend auf den Einsatz von alternativen Antrieben und Kraftstoffen, um seine Treibhausgasemissionen weiter zu senken. Dies umfasst insbesondere Elektromobilität und Gasantriebe für den Kurzstreckenbereich sowie nachhaltig hergestellte Biokraftstoffe höherer Generationen für die Langstreckentransporte.

Insgesamt wurden auf diese Weise von den rund 92.000 eigenen Fahrzeugen weltweit bereits 20.500 Fahrzeuge mit über 25.600 technischen Modifikationen verbessert, wobei an einem einzelnen Fahrzeug oftmals mehrere Maßnahmen vorgenommen werden.

www.dpdhl.com

-/gw

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