MITEINANDER REDEN ist immer gut – Altmaier setzt im Handelsstreit mit USA weiter auf Dialog … Arbeitnehmer/-innen sollen nicht die Zeche zahlen!

27 Mrz
2018

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier – Bild: By Olaf Kosinsky (Own work) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Berlin – Schon Konfuzius wusste: „Begegnest du jemandem, der ein Gespräch wert ist, und du versäumst es, mit ihm zu reden, dann hast du einen Menschen verfehlt. Begegnest du jemandem, der kein Gespräch wert ist, und du redest mit ihm, dann hast du deine Worte verfehlt. Weise ist, wer stets den richtigen Menschen und die richtigen Worte findet.“

Es ist wichtig und gut, dass Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier im Handelsstreit mit den USA weiter auf den Dialog setzt!

Bei seinem Besuch in Washington sei es darum gegangen, überhaupt im Gespräch zu bleiben, sagte Altmaier im Inforadio vom rbb. „Ich habe mich dafür eingesetzt, dass nicht alle Seiten jetzt in einen Handelskonflikt hineinstolpern, ohne es zu wollen – und dass am Ende die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Zeche zahlen, in Deutschland wie auch in den USA.“

Er habe aber keine konkreten Angebote unterbreitet. Das könne er auch gar nicht, so Altmaier, das mache Europa nur gemeinsam: „Nicht ein einziges Land verhandelt, sondern die EU gemeinsam. Meine Aufgabe in Washington war auch, dafür zu sorgen, dass die EU nicht auseinanderdividiert wird. Deshalb habe ich weder Angebote gemacht noch Angebote angenommen.“

Man sei sich mit den USA einig, dass der Welthandel nur dann frei sein könne, wenn er fair ist. Darum sei es in Washington gegangen: „Über diese Fragen ist Europa bereit, mit den USA zu reden. Aber wir wollen das nicht unter Zeitdruck tun. Jetzt ist die Kommission in Brüssel am Zug – und Deutschland wird versuchen, dabei hilfreich zu sein.“

www.inforadio.de

ots/gw

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