WELT-KREBS-TAG am 04. Februar – Vorsorgeangebote nutzen! … Viele Krebsleiden lassen sich besser therapieren – manche sogar heilen!

1 Feb
2018

Berlin Krebserkrankungen liegen immer noch auf Platz zwei der Todesursachen-Statistik. Auch die Angst vor Krebs rangiert bei Umfragen mit vorne.

Früh erkannt, lassen sich viele Krebsleiden jedoch besser therapieren, manche sogar heilen. Experten des Robert Koch-Instituts (RKI) beobachten zudem: Immer mehr Menschen leben immer länger mit einer  Krebserkrankung. Das führen sie teilweise  auf die Fortschritte bei der Früherkennung zurück und natürlich auch auf die erheblichen Fortschritte bei der Therapie. Zum Welt-Krebs-Tag am 04. Februar 2018 ermutigt das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) alle Versicherten dazu, die Krebsfrüherkennung frühzeitiger und verstärkt zu nutzen.

Die gesetzliche Krankenversicherung bietet eine Vielzahl kostenfreier Vorsorgeuntersuchungen an. Der Einstieg in die Krebsfrüherkennung beginnt für Frauen mit 20 Jahren. Neben Tastuntersuchungen des Unterleibs klären Laboruntersuchungen von Zellabstrichen, ob der Gebärmutterhals gesund ist. Ab 30 Jahren ergänzt die Tastuntersuchung der Brust die Krebsfrüherkennung. Frauen und Männern steht ab einem Alter von 35 Jahren das Hautkrebsscreening offen. Alle zwei Jahre können sie sich bei dafür qualifizierten Hausärzten oder Hautärzten auf riskante Hautveränderungen untersuchen lassen.

Zwar lassen sich trotz Früherkennung nicht alle Krebserkrankungen verhindern. Dennoch bestätigen Experten, dass regelmäßige Früherkennung wirkt. Zum Beispiel bei Darmkrebs: Seit 2017 können Versicherte ab 50 Jahren einen hochsensitiven Test auf verborgenes Blut im Stuhl (iFOBT) nutzen oder eine Darmspiegelung wählen. Bei dieser Untersuchung kann der Arzt Krebsvorstufen gleich entfernen, so dass die Krankheit erst gar nicht entsteht.

Noch nicht Bestandteil des Leistungskatalogs ist hingegen der PSA-Test auf Prostatakrebs. Fachmediziner empfehlen jedoch schon länger, den Test zur regulären Vorsorgeleistung zu machen. Bisher übernehmen die Krankenkassen die Kosten nur, wenn ein Krankheitsverdacht besteht.

Weitere Informationen enthält das IPF-Faltblatt „Tumore“, das kostenlos unter  www.vorsorge-online.de  heruntergeladen werden kann.

hbh

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