„Wie bitte? Ich habe Sie nicht verstanden!“ – Erfahrene ‚Hörbotschafter‘ auch 2018 von April bis Oktober für GUTES HÖREN unterwegs!

27 Jan
2018

Deutschlandweit gehen Experten von rund 15 Millionen Menschen aus, die nicht mehr einwandfrei hören.

Wer aktiv etwas dagegen unternimmt, kann ohne größere Einschränkungen am täglichen Leben, das von HÖREN und VERSTEHEN geprägt ist, teilnehmen. Tatsächlich sind es aber nur rund 3 Millionen Menschen, die mit der modernen Hörakustik ihre Höreinschränkungen kompensieren.

Über 25.000 mal wurde bei der ‚Hörtour der Fördergemeinschaft Gutes Hören‚ (FGH) den Deutschen buchstäblich ins Ohr geschaut. Der Trend gegenüber den Vorjahren: Deutlich mehr Personen der jüngeren Jahrgänge haben an den kostenlosen Hörtests teilgenommen, während in den einzelnen Altersgruppen die Verteilung von normal hörend bis zu erheblichen Hörminderungen im Vergleich zu den Vorjahren weitgehend gleichbleibend ist.

In Zahlen heißt das: 1.201 Personen unter 20 Jahren (2016: 847) haben im schallgedämpften Messraum eines der vier ‚FGH Hörmobile‘ ihre Ohren fachkundig überprüfen lassen. Bei immerhin 8% wurden Hörminderungen festgestellt. Auch die Gruppe der 21-40jährigen war mit 3.033 Teilnehmern (2016: 2.524) stärker vertreten als im Vorjahr. Hier lag die Quote der festgestellten Einschränkungen bereits bei 25%. Mit einem Plus von 618 stiegt die Zahl der Teilnehmer bei den 41-60jährigen auf 8.169 bei 58% gemessenen Hörminderungen. Die Gruppe 60plus bildet mit 12.939 (2016: 12.342) den größten Teil der Hörtestinteressenten. Hier liegt die Hör-Beeinträchtigung bei 84%.

Die FGH-Hörtour ist europaweit die größte zusammenhängende Hörtestaktion. Die eigens dafür ausgestatteten Hörmobile waren 2017 insgesamt 360mal in ganz Deutschland im Einsatz. Vor Ort wurden die Hörtests jeweils von ansässigen FGH Partnerakustikern durchgeführt, wobei diese Überprüfungen nicht den Hörtest im Fachgeschäft eines Hörakustikers ersetzen. …

Insgesamt bestätigen die Hörtour-Ergebnisse einerseits die zunehmende Verbreitung von Hörminderungen im Alter, sie zeigen andererseits aber auch, dass jüngere Menschen ebenfalls betroffen sein können. Bemerkenswert ist, dass die meisten Hörtest-Teilnehmer, bei denen auch signifikante Einschränkungen der Hörleistung festgestellt wurden, noch nicht mit Hörsystemen versorgt waren. „Auf der einen Seite freuen wir uns über das stetig steigende Hörbewusstsein hinsichtlich Lärmvermeidung und Prävention in der Bevölkerung“, sagt Christian Hastedt, FGH: „Andererseits kümmern sich viele Menschen immer noch zu wenig um ihre eigene Hörleistung und schieben eine Versorgung mit Hörgeräten vor sich her, obwohl sie dadurch ihre Lebensqualität so gut und komfortabel verbessern könnten wie nie zuvor.“

Die erfahrenen Hörbotschafter werden auch 2018 von April bis Oktober wieder für das gute Hören in Deutschland unterwegs sein. Bis dahin und währenddessen stehen allen Interessierten die rund 1.500 FGH-Partnerakustiker zur Verfügung. Sie bedienen das gesamte Leistungsspektrum der Hörakustik vom kostenlosen Hörtest über die Auswahl und individuelle Anpassung geeigneter Hörgeräte bis hin zur mehrjährigen Nachbetreuung. Die FGH-Partner sind am gemeinsamen Symbol zu erkennen – dem Ohrbogen mit dem Punkt. Einen Fachbetrieb in der Nähe findet man unter:  www.fgh-info.de

mynewsdesk/gw

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