„AUS LIEBE LEBEN, das heißt, unaufhörlich weiterfahren, den Frieden, die Freude in alle Herzen säen“ …

7 Jan
2018

Thérèse von Lisieux – Bild: Wikimedia

… diese wunderbaren Worte stammen von Thérèse von Lisieux (* 02. Januar 1873 in Alençon, Frankreich; † 30. September 1897 in Lisieux, Frankreich), eine französische Karmelitin. Sie wird in der römisch-katholischen Kirche als Heilige und Kirchenlehrerin verehrt.

Thérèse sah ihren Lebensweg als einen Weg der Hingabe an Gott und die Mitmenschen, die sich gerade in den kleinen Gesten des Alltags äußern (ihr sogenannter „kleiner Weg“ der Liebe). Ihr eigenes Leben war die unauffällige, von der Welt kaum bemerkte Existenz einer in strenger Klausur lebenden Ordensfrau. Nach ihrem Tod verbreitete sich ihr Ruf als eine der größten Heiligen, da unzählige Menschen ihrer Fürbitte Gebetserhörungen zuschrieben.

Ihre Daseinsauffassung, dass sie den Himmel damit verbringen werde, Gutes für die Erde zu tun, fördert eine dynamische und vitale Auffassung von der ewigen Bestimmung des Menschen („Nach meinem Tod werde ich Rosen regnen lassen“). Sie hat den Gedanken der Gotteskindschaft auf eine Art und Weise aktualisiert, die viele Millionen Menschen nachhaltig fasziniert hat. Papst Pius XI. nannte sie „den Stern“ seines Pontifikats.

Ihre Lebensgeschichte, die sie auf Anordnung ihrer Priorin niederschrieb, wurde unter dem Titel „Geschichte einer Seele“ (L’histoire d’une âme) zwei Jahre nach ihrem Tod veröffentlicht und ist das nach der Bibel meistgelesene spirituelle Buch in französischer Sprache überhaupt. Im Jahr 1897 starb Thérèse – gerade vierundzwanzigjährig – nach heftigem Leiden an Tuberkulose. Ihre letzten Worte waren: „Mein Gott, ich liebe dich!“  –  (Wikipedia)

-/gw

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