SEHENSWERT: „Monsieur Claude und seine Töchter“ – Wunderbare, hervorragende Inszenierung in der „KOMÖDIE Frankfurt“!

20 Dez
2017

Ensemble „Monsieur Claude und seine Töchter“ – Auf dem Sofa: Prof. Claus Helmer (Monsieur Claude) und Christine Glasner (Marie) – Foto (Probebühne): © Christina Görkes

Frankfurt am Main – Die zauberhafte Komödie nach dem gleichnamigen Film von Philippe de Chauveron & Guy Laurent „Monsieur Claude und seine Töchter“ – für die Bühne adaptiert von Stefan Zimmermann – begeistert die Besucher in der KOMÖDIE FRANKFURT mit Standing Ovation und langanhaltendem Applaus!

Die Freude ist groß, wieder einmal den Direktor der Komödie Frankfurt, Prof. Claus Helmer (Monsieur Claude), und seine bezaubernde Frau, Schauspielerin Christine Glasner (Marie), auf der Bühne erleben zu dürfen.

In der französischen Provinz führen Monsieur Claude – Notar, stockkonservativer Gaullist und erzkatholisch – und seine Frau Marie ein zufriedenes Leben samt vier schöner Töchter. Doch der idyllische Frieden bröckelt mit den Hochzeiten der drei älteren Töchter:  Adèle verliert ihr Herz an den erfolglosen jüdischen Geschäftsmann Abraham, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht und Michelle ist die Frau des chinesischen Bankers Chao Ling.

Der Anpassungsdruck ist groß – in die französische Lebensart weht der raue Wind der Globalisierung und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Claude und Marie der Geduldsfaden.

Geschwächt durch Beschneidungsrituale, Hühnchen halal und koscheres Dim Sum ist ihr Toleranzvorrat restlos aufgebraucht. Doch auch Charles‘ Familie knirscht über diese Partie mächtig mit den Zähnen. Weniger, um bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen als sie zu sabotieren, lassen sich die Eltern auf ein Kennenlernen ein. Was folgt ist ein Gemetzel der nationalen Ressentiments und kulturellen Vorurteile. Bis das familiäre Federnrupfen dem Brautpaar die Lust an der Hochzeit zu verderben droht …

Ensemble: Claus Helmer, Christine Glasner, Sophie Maria Ammann, Isabel Berghout, Carolin Jakoby, Deborah Müller, Mary Thompson, Marcus Abdel-Messih, Felix Frenken, Pascal Simon Grote, Ouadirh Ait Hamou, Eddie Jordan und Yusuke Yamasaki

Mit über 20 Millionen Zuschauern, darunter fast 4 Millionen in Deutschland, gehört der gleichnamige Film aus dem Jahr 2014 zu den erfolgreichsten Komödien des französischen Kinos. In Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung religiöser Gruppen liefert das Stück auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstöße für Toleranz und ein friedliches Miteinander.

www.diekomoedie.de

-/gw

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