Auswertung nach OST und WEST … Es gab auch exotische Namen, doch „Emma“ und „Ben“ sind die beliebtesten deutschen Vornamen 2017

25 Dez
2017

Bild: Pixabay

Berlin – „Ben“ führte schon in den Vorjahren das Ranking an, „Emma“ bekleidet erstmalig die Spitzenposition. – Das Familienfinanzportal Elterngeld.de hat etwa 1/4 aller Geburtsmeldungen aus 2017 ausgewertet und eine repräsentative Vornamensstatistik für das aktuelle Jahr erstellt.

Bei den top 50 Mädchennamen haben Leni, Clara / Klara, Ella, Nora und Luna besonders an Beliebtheit gewonnen. Bei den Jungennamen sind es vor allem Felix, Noah, Samuel und Jonathan. Die kuriosesten Aufsteiger unter den beliebtesten weiblichen Vornamen sind jedoch Alya (+211), Sunny (+201), Melis (+233) und Clea (+599). Bei den Jungs sind es Vito (+320), Kenan (+218) und Georgios (+222), die jeweils um mehr als 200 Plätze nach vorn gesprungen sind.

„Ausschlaggebend für die Wahl des Vornamens sind immer noch die Namensbedeutung, aktuell beliebte Stars und Schauspieler mit gleichem Namen und der Klang in Kombination mit dem Nachnamen“, so Patrick Konrad, Leiter der Vornamensstudie.

Eine Auswertung nach Ost- und Westdeutschland hat gezeigt, dass es viele Gemeinsamkeiten, aber auch starke Unterschiede gibt: Oskar landet in Ostdeutschland auf Platz 2, in Westdeutschland nur auf Platz 26. Sofia ist in Westdeutschland der beliebteste Mädchenname, erreicht in Ostdeutschland jedoch nur Platz 19.

Die komplette Auswertung nach Ost und West gibt es hier: www.elterngeld.de/beliebteste-vornamen-2017-ost-und-westdeutschland/

Auch in diesem Jahr gab es wieder einige exotische Namen wie Adonis, Platon, Mex, Tyler Holger, Sissi, Paige-Amber-Rose oder Melody Elke. Solange der Name als Vorname erkennbar ist, eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden kann und das Kindeswohl nicht gefährdet, wird er in der Regel auch zugelassen. Mehr als 5 Vornamen dürfen es allerdings nicht sein und es dürfen keine Markennamen sein.

Über die Studie:

Ausgewertet wurden 183.486 Geburtsmeldungen aus Krankenhäusern und Geburtshäusern. Aufgrund der hohen Fallzahl und Stichproben aus allen Postleitzahlbereichen in Deutschland ist diese Statistik als repräsentativ anzusehen. An der Auswertung waren 10 Mitarbeiter des Onlineportals www.Elterngeld.de beteiligt.

ots/gw

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