Mit gesunder BLASE durch den Winter: Warme Kleidung, viel trinken und Ruhe helfen bei „Blasenentzündung“!

16 Dez
2017

Berlin – KALT und FEUCHT ist für viele Menschen kein Grund mehr, sich nur in der warmen Stube aufzuhalten. Auch im Winter zieht es uns nach draußen – zum Wandern, Skifahren oder auf die Schlittschuhbahn.

Doch Outdoor-Fans sollten in der kalten Jahreszeit unbedingt auf warme Kleidung achten, denn bei schlechter Witterung kommt es schnell zu einer Blasenentzündung. Meist macht sich diese mit Schmerzen beim Wasserlassen bemerkbar. Betroffene können per Urintests klären lassen, ob tatsächlich eine Harnwegsinfektion vorliegt.

Wenn es beim Wasserlassen schmerzhaft brennt, es ständig zur Toilette drängt und im Unterbauch schmerzt, liegt der Verdacht auf eine Blasenentzündung nahe. Ausgelöst wird sie durch Bakterien, die in die Harnwege eindringen. Zur Diagnose messen Labormediziner die Anzahl der Bakterien im Urin. Liegen die Werte zu hoch, spricht dies für eine Entzündung. Allerdings finden Mediziner in etwa der Hälfte aller Fälle keine hohen Keimzahlen. Dann hilft eine Kombination von Urintest und mikroskopischer Untersuchung: Lassen sich mittels Teststreifen weiße Blutkörperchen im Urin nachweisen, sichert eine Auszählung von Bakterien und Blutkörperchen im Harnsediment unter dem Mikroskop die Diagnose ab.

Blasenentzündungen müssen nicht grundsätzlich mit Antibiotika behandelt werden. Mitunter helfen auch Hausmittel wie Wärme, viel trinken und Ruhe. Empfiehlt es sich aufgrund der Laborergebnisse jedoch, die Erreger mit Medikamenten zu bekämpfen, sollten Ärzte ein Antibiogramm vorschalten, rät das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF):

Anhand einer Bakterienkultur bestimmen Labormediziner, welcher Erregerstamm die Infektion auslöst – und ob Resistenzen bekannt sind. So kann der Arzt gezielt das wirksamste Antibiotikum für die Therapie auswählen. Von einer ungeprüften Behandlung mit Breitbandantibiotika raten Experten dagegen ab. Unspezifische Wirkstoffkombinationen tragen dazu bei, dass immer mehr Bakterienstämme Resistenzen entwickeln.

Weitere Informationen enthält das IPF-Faltblatt „Infoquelle Urin“, das hier kostenlos heruntergeladen werden kann:  www.vorsorge-online.de

hbh

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