SCHLAF ist für Körper, Geist und Seele unentbehrlich … wichtige Veranstaltungsreihe „Verständliche Medizin“ in Wiesbaden am 25. Oktober!

4 Okt
2017
Schlafen

Bild: Pixabay

Wiesbaden – Das Gesundheitsamt Wiesbaden veranstaltet seit 2002 – gemeinsam mit dem Praxisverbund Wiesbaden – die Veranstaltungsreihe „Verständliche Medizin“, die von Bürgerinnen und Bürgern sowie Wiesbadener Experten seit Jahren sehr geschätzt wird!

Das nächste Forum findet am 25. Oktober 2017, von 17:30 bis 19:30 Uhr im Rathaus Wiesbaden, Stadtverordnetensitzungssaal (1.OG), Schlossplatz 6, zum Thema „Zurück zum gesunden Schlaf – Schnarchen und Schlafapnoe“ statt. Näheres unter: www.wiesbaden.de/verstaendliche-medizin – E-Mail: gesundheitsfoerderung@wiesbaden.de

Schlaf ist für Körper, Geist und Seele unentbehrlich. In dieser Phase wird Erlerntes gespeichert, Erlebnisse des Tages verarbeitet und der Körper regeneriert. Das Schlafbedürfnis und seine Länge sind dabei individuell und unterschiedlich. Gesundheitsgefährdend wird es dann, wenn der Schlaf durch Schnarchen und Schlafapnoe regelmäßig und dauerhaft gestört wird.

In vielen Haushalten kann von „Nachtruhe“ kaum die Rede sein, da lautes Schnarchen die Stille unterbricht. Das kann für den Partner schlafraubend sein und die Beziehung belasten. Das Schnarchen an sich ist für den Schnarchenden unproblematisch. Doch je lauter und unregelmäßiger die Schnarchgeräuche werden, desto wahrscheinlicher wird ein nächtlicher kurzer Atemstillstand.

Schnarchen ist nicht nur laut und lästig, sondern wird auch zu einem Risikofaktor für Folgeerkrankungen.

Bei der sogenannten Schlafapnoe sind die Atemwege so stark verengt, dass nicht richtig eingeatmet werden kann. Es gelangt kein Sauerstoff mehr in den Blutkreislauf, sodass das Gehirn nicht mehr ausreichend versorgt wird. Daraus folgt ein kurzes und plötzliches Aufwachen des Betroffenen mit stoßartigem Einatmen. Dieser Vorgang wiederholt sich in der Nacht mehrfach, der erholsame Schlaf wird massiv gestört und die betroffene Person startet unausgeschlafen in den Tag. Das kann zu Konzentrationsschwierigkeiten führen oder sogar zum sogenanntenSekundenschlaf“, was während der Autofahrt oder am Arbeitsplatz beim Hantieren mit großen Geräten gefährlich werden kann.

Als Langzeitfolgen können Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfall oder Herzinfarkt auftreten. Grund genug, um bei anfänglichen Beschwerden oder dem Hinweis auf unnormale Atmung einen Spezialisten aufzusuchen. Dieser kann ambulant – mit Hilfe eines Messgerätes – die Atmung kontrollieren und gegebenenfalls in ein Schlaflabor überweisen. Dort können genauere Messungen durchgeführt werden.

RISIKOFAKTOREN SCHLAFAPNOE:  • Schnarchen,  • Bewegungsmangel,  • Rauchen,  • Alkoholkonsum,  • Übergewicht,  • Alter über 50 Jahre,  • männliches Geschlecht

Nähere Informationen unter: www.wiesbaden.de/verstaendliche-medizin

gw

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