Erdbeben in Mexiko: Auch ein Team des ‚Bundesverbands Rettungshunde‘ ist auf dem Weg, um Verschüttete aufzuspüren!

21 Sep
2017

Bild: World Vision/Mexiko

Mexiko / Bonn – Suche nach Verschütteten dauert an – Helfer verteilen Trinkwasser, Medikamente, Zelte, Decken und Nahrungsmittel! –  Hilfsorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ unterstützen die Betroffenen nach dem verheerenden Erdbeben in Mexiko, bei dem bisher mehr als 220 Menschen starben.

Die Arbeit der Hilfsorganisationen hat längst begonnen: Mitarbeiter versorgen Verletzte und kümmern sich um Hinterbliebene. Das Beben der Stärke 7,1 brachte dutzende mehrstöckige Gebäude zum Einsturz. „Immer, wenn einer der Einsatzkräfte etwas unter den Trümmern hört, reckt er die Faust in den Himmel. Als Zeichen für sofortige Ruhe. Dann können wir gezielter suchen“, berichtet einer der Helfer. Malteser International verfügt in Mexiko über ein Netzwerk von 2000 Freiwilligen, unter ihnen Ärzte und Krankenschwestern. Sie sind seit dem vorausgegangenen Erdbeben bei Oxaca im Einsatz, wo sie medizinische Nothilfe leisten und lebensrettende Medikamente verteilen.

Sofort nach dem Beben waren es die Bewohner selbst, die ihr Schicksal in die Hand nahmen. „An eingestürzten Gebäuden bilden Menschen lange Ketten, um die Trümmer beiseite zu räumen“, sagt Victor Martinez, Mitarbeiter von World Vision in Mexiko-Stadt „Die Menschen sind sehr solidarisch.“ Wie World Vision haben auch andere Hilfsorganisationen im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ weltweit Lager, um bei Katastrophen schnell mit Lebensmitteln, Wasser, Zelten, Decken und Hygieneartikeln helfen zu können.

Ein Team des Bundesverbands Rettungshunde ist auf dem Weg, um weitere Verschüttete zu retten. Die Bündnisorganisation TERRA TECH plant zudem, gemeinsam mit einer mexikanischen Partnerorganisation eingestürzte Schulen wieder aufzubauen. Die Organisationen arbeiten dabei eng mit der Regierung zusammen, um koordiniert und schnell helfen zu können.

„Der Katastrophenschutz im Land ist sehr gut aufgestellt“, sagt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von „Aktion Deutschland Hilft“. Nur zwei Stunden vor dem schweren Beben probten die Bewohner der Hauptstadt den Ernstfall: Was für ein Schicksal: Ausgerechnet am Jahrestag des schweren Erdbebens von 1985 fanden in Mexiko Erdbeben-Katastrophenübungen statt. Damals verloren über 10.000 Menschen ihr Leben.

Mexiko leidet immer wieder unter Naturkatastrophen. Vor nicht einmal zwei Wochen kam es an der Pazifikküste zu einem Beben der Stufe 8,2 – das stärkste seit 100 Jahren. Dabei starben über 90 Menschen, Hunderte wurden verletzt. Kurz darauf braute sich Hurrikan Katia am Golf von Mexiko zusammen. Der Hurrikan brachte Starkregen und verursachte Erdrutsche.  –  www.aktion-deutschland-hilft.de

„Aktion Deutschland Hilft“ freut sich sehr über Spenden: Stichwort „Erdbeben Mexiko“ – IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft) – Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher) – Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 81190 senden (10 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, 9,83 EUR davon gehen direkt an ‚Aktion Deutschland Hilft‘) … Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.

„Aktion Deutschland Hilft“ ist das 2001 gegründete Bündnis von deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit weiter zu optimieren. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüfte und vom Deutschen Spendenrat zertifizierte Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf.

ots/gw

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