BILDUNG, BILDUNG, BILDUNG – ist die Devise aller Parteien. Doch warum gibt es noch keine konstante „Bildungs-Fernsehshow“???

18 Sep
2017
Bildung

Bild: Pixabay

Königstein im Taunus „Zukunftschancen der Jugend kommen überall zu kurz“, sagte mit Recht Theo Waigel, Ehrenvorsitzenden der CSU und ehem. Bundesminister der Finanzen, in der „Anne Will-Talkrunde“ am vergangenen Sonntag!

Natürlich gibt es wunderbare und sehr beliebte Kinder-/Bildungssendungen, doch bisher noch keinen  ’ständigen Sendeplatz‘, in der alle schulischen und lebenswichtigen Themen zur Sprache kommen!

Ich habe mir mal Gedanken darüber gemacht und ein Konzept für eine langfristige Fernsehsendung erstellt … mit dem Titel: „INTERNATIONALES WISSENSFORUM – nicht nur für Kinder und Jugendliche!“ Eine Fernsehsendung also, die für viele, viele Jahre zahlreiche Zuschauer begeistert: Kinder, Jugendliche – bis zu Auszubildenden … ja, auch Erwachsene werden ihre Freude haben … daher der Zusatz: „ – nicht nur für Kinder und Jugendliche“.

Warum, wieso, weshalb? Kinder und Jugendliche sind nicht nur neugierig, konstruieren auch gern und wollen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Oft sind Eltern bzw. Großeltern, die mit „schwierigen Fragen“ ihrer Kinder konfrontiert werden, überfordert und wissen keine konkrete Antwort! Doch Kindern sollten wir auf Augenhöhe begegnen, ihre Neugier wecken und befriedigen, ihren Gedanken ein Gesicht und eine Stimme geben … sie sollen fragen, fragen und immer wieder fragen dürfen –  und auch immer eine Antwort bekommen!

Eine Kooperation mit Goethe-Instituten ist ideal … sie pflegen die deutsche Sprache als weltweit tätiges Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland – nicht nur im Ausland und fördern die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Immerhin gibt es 159 Goethe-Institute in 98 Ländern!

Auch eine Zusammenarbeit mit der „Stiftung Lesen“ ist wichtig: „Seit Jahren zeigen PISA-Studien und OECD-Berichte für die Lesekompetenz deutscher Kinder große Defizite auf: 16,2 Prozent der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler verfügen nur über eine (sehr) schwache Lesekompetenz (PISA 2015). Rund 7,5 Millionen Erwachsene sind hierzulande laut LEO-Studie 2011 funktionale Analphabeten und nur jeder Fünfte in Deutschland liest regelmäßig ein Buch,“ heißt es auf der Homepage!

Interessant ist auch der renommierte FINKEN-VERLAG (Schulbuchverlag) in Oberursel im Taunus – er ist international bekannt dafür, dass Arbeitsmittel so gestaltet werden, dass sich auch Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher damit identifizieren können – und dass die Forderungen der Lehr- und Bildungspläne erfüllt werden. Auf der Leipziger Buchmesse im Frühjahr d.J. erhielten die Hör-Bilder-Bücher für Seiteneinsteiger ‚Komm zu Wort! 1 und 2‘ die Auszeichnung „Schulbuch des Jahres“ in der Sonderkategorie „Diversität in Bildungsmedien“.

Voller Stolz verkündete Geschäftsführer Holger Krick: „Der Preis ist eine wunderbare Bestätigung unserer Arbeit im Bereich Sprachförderung … !“ – Der Preis wird vom „Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung“ verliehen und steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz. – www.finken.de

Die Einbindung von Unternehmen aller Branchen bereichert das „WISSENSFORUM … “ und gibt Einblicke in unterschiedlichste Berufe! Firmen werden gebeten, einen „Fragenkatalog“ mit jeweils drei Antworten einzureichen – (wie in Quiz-Shows, z.B. „Wer weiß denn sowas“ / „Wer wird Millionär“. Themen zu Schulfächern wie: Mathe, Sprachen, Germanistik, Kultur, Sport – auch Schulangst – sollten Vorrang haben. Steckt doch die Welt voller „Mathematik“ – ob Klimawandel, Mobilfunknetze oder Informationstechnologien … Firmen gäbe es sicher genug, die sich gern engagieren und präsentieren. Was Sprachen betrifft, ist z.B. der Flughafen Frankfurt ein guter Ansprechpartner!

Für die Gewinner werden die Unternehmen sicher etwas ‚Sinnvolles‘ spendieren – zum Beispiel einen Ausbildungsplatz! … Auch sollten nationale und internationale Schulklassen gegeneinander antreten. Prominente könnten „Schiedsrichter“ sein. – Die Schirmherrschaft sollte ein prominenter und beliebter Politiker / Politikerin übernehmen.

Die Themenpalette reicht von A = Angst – bis Z = Zirkus!

Alle Branchen sind für das „Wissensforum“ geeignet – so sind die Themen unerschöpflich und interessant, dienen der BILDUNG auf allen Ebenen und bereiten den Fernsehzuschauern einen unterhaltsamen, klugen und fröhlichen Abend.

Wie sagte schon Marie von Ebner-Eschenbach so treffend: „Wer nichts weiß, muss alles glauben!“

Copyright:  Gertrud E. Warnecke, Redaktionsleitung Online-POSITIV-MAGAZIN 

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