„Du bist wichtig!“ … Die Visitenkarte: ‚Fettnäpfchen‘ lauern überall – mit ein paar Tricks lassen sie sich umgehen!

30 Jul
2017

Bild: worksitenews/fololia

Die interkulturelle Kommunikation wird in Zeiten der Globalisierung immer wichtiger. Ob privat, im Urlaub oder im alltäglichen Geschäftsleben: Es ist wichtig zu wissen, wie das eigene Verhalten auf unseren Gegenüber wirkt und wie dessen Verhalten interpretiert werden kann.

Besonders im asiatischen Raum unterscheidet sich die Art und Weise des Miteinanders erheblich von deutschen Gewohnheiten. ‚Fettnäpfchen‘ lauern überall, aber mit ein paar Tricks lassen sich diese umgehen.

Zum Beispiel ist eine Visitenkarte für Japaner nicht nur ein Stück Papier mit Name und Adresse. Während sich der deutsche Geschäftsmann diese nach kurzer Ansicht schnell in die Tasche steckt, zollt der Japaner seinem Geschäftspartner durch die Annahme der Karte enormen Respekt.

Die Übergabe erfolgt, indem sie mit beiden Händen an den oberen Ecken dem Empfänger überreicht wird, so dass dieser die Karte deutlich erkennen und gleich lesen kann. Der Geber nennt zudem verständlich seinen Namen. Der Entgegennehmende nimmt die Karte ebenfalls mit beiden Händen in Empfang und wiederholt den Namen langsam und deutlich. Die Karte wird genau begutachtet und gegebenfalls sogar der Titel / die Position genannt. Schließlich will der Japaner genau wissen, mit wem er es zu tun hat.

Die Visitenkarte wird danach nicht einfach weggesteckt, sondern nach Möglichkeit respektvoll in der Hand behalten. Bei nachfolgenden Meetings wird die Karte sogar offen auf den Tisch gelegt. Das hat zum einen den Vorteil, dass der Name immer abrufbereit ist und soll zum anderen die Bedeutung der Karte hervorheben. Die Botschaft an den Geschäftspartner lautet: „Du bist wichtig für mich!“

Auch im Bereich der Begrüßung, dem Umgang mit Kollegen und Vorgesetzen oder Gastgeschenken sind die Unterschiede zu uns Deutschen enorm.

via:  www.worksitenews.de

gw

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