„Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben!“ …

16 Jun
2017

A portrait of Confucius by the Tang Dynasty artist Wu Daozi (680–740)

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… diese wichtige Ekenntnis stammt von Konfuzius – ein chinesischer Philosoph zur Zeit der östlichen Zhou-Dynastie. Er lebte vermutlich von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. und wurde unter dem Namen ‚Kong Qiu‘ in der Stadt Qufu im chinesischen Staat Lu (der heutigen Provinz Shandong) geboren, wo er auch starb.

Die menschliche Ordnung war das zentrale Thema seiner Lehren, die seiner Meinung nach durch Achtung vor anderen Menschen und Ahnenverehrung erreichbar sei. Als Ideal galt Konfuzius der „Edle“, ein moralisch einwandfreier Mensch.

Edel kann der Mensch dann sein, wenn er sich in Harmonie mit dem Weltganzen befindet: „Den Angelpunkt zu finden, der unser sittliches Wesen mit der allumfassenden Ordnung, der zentralen Harmonie vereint“, sah Konfuzius als das höchste menschliche Ziel an. „Harmonie und Mitte, Gleichmut und Gleichgewicht“ galten ihm als erstrebenswert. Den Weg hierzu sah Konfuzius vor allem in der Bildung.

Die Erfahrung, dass jeder sich selber erziehen kann, ist der Anlass für die allgemeine Auffassung, dass jeder Mensch erziehbar sei, wie es in folgender konfuzianischer Spruchweisheit heißt: „Wenn du einen Würdigen siehst, dann trachte ihm nachzueifern. Wenn du einen Unwürdigen siehst, dann prüfe dich in deinem Innern!“

Die Lehre des Konfuzius prägte die Philosophie, Staats- und Soziallehre Chinas. Sie baute auf der idealisierten Tradition der chinesischen Antike auf und beeinflusste über Jahrhunderte Politik und Moral. Sie wirkte auch auf die Politik und das Denken in Japan und Korea. Dort blieb sie als fremde, aber positive Anregung im Gedächtnis und wurde den Gegebenheiten angepasst. Gemeinsame Elemente dieser konfuzianisch geprägten Kulturen waren die Betonung der Sozialbeziehungen und sozialen Hierarchien, die Priorität der Innenpolitik vor der Außenpolitik und die Überzeugung, dass Menschen grundsätzlich erziehbar sind.

Erfolg war ihm leider nicht beschieden. Erst seine Schüler bauten seine Lehre aus und gewannen Einfluss. Es ist schwierig, ein klares Bild von Konfuzius zu zeichnen. Er selber hat keine Autobiographie hinterlassen. Seine Lehren wurden erst ca. 100 Jahre später von seinen Anhängern niedergeschrieben. – (Wikipedia)

gw

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