‚Briefzentrum Offenbach‘ seit 20 Jahren wichtiger Briefknotenpunkt! … Seither über 7,8 Milliarden Sendungen bearbeitet!

24 Mai
2017
Deutsche Post, DHL, Briefzentrum

Geburtstagsfreude bei Mitarbeitern und Frank Hahn, Leiter des Offenbacher Briefzentrums (Bildmitte mit roter Krawatte)   •  Bild: Deutsche Post DHL

Frankfurt am Main / Offenbach am Main – Das Briefzentrum der Deutschen Post in Offenbach am Main wurde am 26. Mai 1997 in Betrieb genommen … es ist Knotenpunkt für die Briefpost der Leitregion „63“ und Arbeitsplatz für 260 Mitarbeiter!

Vor 20 Jahren startete das Briefzentrum der Deutschen Post in Offenbach. In der Sprendlinger Landstraße 220 ging damals der wichtigste Briefknotenpunkt im östlichen Rhein-Main-Gebiet „ans Netz“. Seitdem gehört das Zentrum nahe der Autobahn 3 zu den bundesweit 82 Briefzentren der Deutschen Post, die das Rückgrat der Briefpost in Deutschland bilden.

„In den ersten 20 Jahren unseres Betriebs, haben wir in Offenbach rund 7,8 Milliarden Briefsendungen bearbeitet. Von hier aus versorgen wir jeden Tag rund 506.000 Haushalte mit Briefpost. Bereits diese wenigen Zahlen zeigen, welch wichtiger Knotenpunkt dieses Zentrum ist“, sagt Werner Braun, Leiter der Postniederlassung Frankfurt, zu der das Offenbacher Briefzentrum organisatorisch gehört.

Jeden Tag bis zu 1,5 Millionen Briefsendungen

Die Frankfurter Postniederlassung in der Gutleutstraße gehört mit Produktionsstandorten in Frankfurt, Offenbach und Rodgau zu den größten Niederlassungen Deutschlands. Insgesamt gibt es in Deutschland 82 Briefzentren, 34 Paketzentren sowie zwei Internationale Postzentren.

Soft- und Hardware ständig verbessert

Selbstverständlich wurde das technische Innenleben des Briefzentrums während des 20-jährigen Bestehens kontinuierlich weiterentwickelt … und bereits im Frühjahr 2005 mit der ersten Generation der sogenannten „Gangfolgesortiermaschinen“ erweitert. Dadurch konnten die Briefe bereits im Briefzentrum auf die spätere Gangfolge der Postboten sortiert werden. Es folgten die teilautomatisierte Briefordnerei, als Weiterentwicklung der bisher üblichen händischen Formattrennung der Briefsendungen nach Größen sowie die Einführung von Integrierten Lese- und Videocodiermaschinen (kurz ILVM). Diese neuartige Sortiertechnik ermöglichte es, dass die Briefe mit einer höheren Zustellqualität und –schnelligkeit noch genauer und zuverlässiger nach den Anschriften der Empfänger sortiert werden können. Außerdem wurde eine neue Generation von Großbriefsortiermaschinen in der Sprendlinger Landstraße aufgebaut.

High Tech-Briefbearbeitung

Eine automatische Abtasteinrichtung erkennt die Briefmarken und dreht und wendet die Briefe so, bis sie in der richtigen Position für den Stempelvorgang sind. Anschließend lesen die Integrierten Lese- und Videocodiermaschinen die Anschriften der Sendungen und versehen sie mit einem Strichcode. Dann werden die Briefe auf alle Orte und Zustellplätze im Bundesgebiet sortiert. Spätestens um 22:30 Uhr verlassen alle Briefe, die nicht für den eigenen Bereich bestimmt sind, das Offenbacher Briefzentrum. … Die bereits codierten Sendungen werden in den Nachtstunden auf die Gangfolge des Briefträgers sortiert und in den frühen Morgenstunden an die Zustellstützpunkte weitergeleitet – und von den Zustellern an die Kunden ausgeliefert.

„Die Schnelligkeit und die Zuverlässigkeit des Brieftransports in Deutschland generell und hier bei uns im Rhein-Main-Gebiet speziell, sind das Resultat einer ständigen technischen Weiterentwicklung. Rund 94 Prozent aller Inlandsbriefe erreichen ihre Empfänger in Deutschland bereits einen Tag nach der Einlieferung im Briefzentrum. Diese hervorragende Qualität ist nur mit hoch motivierten Mitarbeitern und mit Hilfe modernster Sortiertechnik möglich“, betont Werner Braun.

www.dpdhl.com

gw

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