Mahatma Gandhi: „Wir müssen die Veränderung sein …“ – dafür setzt sich auch Dietrich Grönemeyer ein: „Jetzt Wasser und Leben spenden!“

31 Mrz
2017

Besonders für Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem ist sauberes Wasser unverzichtbar  –  Bild: obs/oneworldnow!/wortundtat/Fessel

Bochum – In ländlichen Regionen Indiens Menschen mit sauberem Wasser zu versorgen – das ist das Ziel des Spendenaufrufs, den Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer jetzt unter www.oneworldnow.de/brunnenspende startete.

Mit seinem Engagement macht er darauf aufmerksam, wie die Trinkwasserversorgung dieser Menschen schon mit relativ geringen Mitteln garantiert werden kann. Die Motivation des Mediziners: Mahatma Gandhi hat mal gesagt, dass wir die Veränderung sein müssen, die wir in der Welt sehen wollen. Als Arzt, Autor und Humanist möchte ich die tiefe Weisheit dieses Satzes für mich konkret mit Leben füllen. Ich freue mich von Herzen, wenn andere Menschen bereit sind, mich bei diesem Anliegen zu unterstützen. Bitte helfen Sie mit, dass möglichst viele Brunnen in Indien gebaut werden können.

Die ersten fünf Brunnen, und damit die Versorgung von etwa 1.000 Menschen, finanziert Grönemeyer auf eigene Kosten. Rund 200 Menschen profitieren von einem Brunnen – 4,50 Euro pro Kopf werden gebraucht!

Das Problem: Verschmutztes Trinkwasser macht Kinder und Erwachsene zwangsläufig krank. In wenig entwickelten Regionen der Welt sind es zumeist die Frauen, die viele Stunden täglich investieren müssen, um überhaupt an Wasser zu kommen. Ein vernünftig angelegter, geschlossener Brunnen mit Handpumpe im Dorf und ein Feld, auf dem Regenwasser versickern kann, reichten bereits. „Sie schaffen eine Grundlage, mit der die Lebenssituation dieser Menschen deutlich besser wird.“ Für die Installation brauche man 900 Euro. So erhält eine indische Dorfgemeinschaft mit rund 200 Menschen nachhaltig sauberes Wasser. Prof. Grönemeyer: „Für nur 4,50 Euro sichern Sie die Wasserversorgung für einen Menschen!“

Sichere Investition durch Zusammenarbeit mit lokaler Hilfsorganisation

Beim Bau der Brunnen setzt Prof. Grönemeyer auf die Zusammenarbeit mit einer Organisation, die direkt in der Region arbeitet. Das Essener Hilfswerk ‚wortundtat‘ ist seit 40 Jahren in ländlichen Regionen des indischen Bundesstaates Andhra Pradesh aktiv. Beim Brunnenbau kommen nur einheimische Kräfte zum Einsatz, auch das Material stammt von regionalen Herstellern. Projektkoordinatoren aus Deutschland prüfen zweimal jährlich den sachgemäßen Spenden-Einsatz. Außerdem gewährleistet das Hilfswerk, dass alle privaten Spenden zu 100 Prozent bei den Bedürftigen ankommen.

Die ersten 100 Spender, die 45 Euro oder mehr spenden – also mindestens zehn Menschen mit Wasser versorgen – erhalten nach der Aktion als kleines Dankeschön, das von Prof. Grönemeyer geschriebene und handsignierte Buch „Wir – vom Mut zum Miteinander“. Selbstverständlich gibt es auf Wunsch eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt.

Wenn jeder Verantwortung übernimmt, lässt sich viel bewegen

Der Spendenaufruf von Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer ist Teil seiner Initiative „oneworldnow!“ Er ist der Überzeugung, dass kein Mensch Hunger leiden, verdursten oder nur unter Mühen an Wasser gelangen müsste: „Es ist eine Frage des Hinschauens und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Engagement aus Nächstenliebe, Einsatz für Mitmenschen – das endet eben nicht am Gartenzaun, sondern umfasst die ganze Welt. Alle Menschen haben das gleiche Recht, als besondere, einmalige Persönlichkeiten respektiert und mit Würde behandelt zu werden.

Hier nochmals der Link zur Spendenseite: www.oneworldnow.de/brunnenspende

ots/wk

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