Für den „Robert Gernhardt Preis“ können sich Autorinnen und Autoren bis Ende März bewerben … es winken 24.000 Euro Preisgeld!

26 Mrz
2017

Robert Gernhardt; © Norbert Balzer

Wiesbaden – Die Bewerbungsfrist für den „Robert Gernhardt Preis 2017“ rückt näher: Noch bis zum 31. März 2017 können sich Autorinnen und Autoren mit einem Prosa- oder Lyrikprojekt beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst bewerben.

Die Auszeichnung ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert. Damit sollen auch in diesem Jahr zwei Autoren bei der Umsetzung eines größeren literarischen Vorhabens unterstützt werden.

 „In vielen Schubläden literarischer Talente schlummern Konzepte für Romane oder lyrische Texte. Doch oft fehlt das nötige Kapital, um daraus ein fertiges Kunstwerk entstehen zu lassen. Der ‚Robert Gernhardt Preis‘ bietet da eine große Chance“, sagt Hessens Kunst- und Kulturminister Boris Rhein. Die Vergangenheit habe das mehrmals gezeigt: „Für viele ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträger war der Robert Gernhardt Preis ein wichtiger Meilenstein in ihrer Schriftsteller-Karriere.“

Ein gutes Beispiel dafür sei der Autor Frank Witzel: 2012 erhielt er den „Robert Gernhardt Preis“ für ein Werk, das damals noch im Entstehen war. Drei Jahre später wurde der fertige Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ mit dem ‚Deutschen Buchpreis Robert Gernhardt‘ ausgezeichnet.

Das Preisgeld für den Robert Gernhardt Preis stiftet die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank). Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung, betont: „Mit dem Preisgeld leisten wir unseren Beitrag zur kulturellen Vielfalt Hessens. Damit ist unserer Aufgabe als Förderbank in bester Weise entsprochen.“

Bewerben kann sich jeder mit einem bis zu drei Seiten umfassenden Exposé und einer sechsseitigen Textprobe eines noch nicht vollendeten Prosa- oder Lyrik-Projekts. Nachzuweisen sind außerdem mindestens zwei selbständige literarische Veröffentlichungen in Printmedien und ein Bezug zu Hessen im Lebenslauf oder im literarischen Projekt.

Einsendeschluss ist der 31. März 2017. Es gilt der Poststempel.

Über die Vergabe entscheidet eine Jury, der die Frankfurter Autorin Eva Demski, der Literaturwissenschaftler Karl-Heinz Götze (Professor für deutsche Literatur und Landeskunde an der Universität Aix-en-Provence), und der Frankfurter Literaturkritiker Christoph Schröder angehören. Daneben wirken je ein Vertreter der WIBank und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst beratend mit.

Weitere Informationen unter:  www.kunst.hessen.de/robert-gernhardt-preis

hbh

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