„Prinz Philip – Ein Leben für die Queen“: ZDFzeit-Doku am 07. Februar 2017

5 Feb
2017

Ein ganzes Leben lang schon ist Prinz Philip der Mann an der Seite der Queen • Copyright: ZDF/Boris Roessler

London – Seit 70 Jahren steht Prinz Philip an der Seite der Queen – kein Prinzgemahl in der Geschichte war so lange im Amt.

Am Dienstag, 07. Februar 2017, 20:15 Uhr, nimmt „ZDFzeit“ unter dem Titel „Prinz Philip – Ein Leben für die Queen“ das Wirken des heute 95-jährigen Duke of Edinburgh in den Blick.

Prinz Philip sorgte dafür, dass Elizabeth II. seit einigen Jahren ein anderes Image hat: Die Queen scheint nahbarer, wärmer und emotionaler als in den 90er Jahren, den Tagen der Krise der britischen Monarchie – nach dem Tod von Prinzessin Diana. Die „ZDFzeit“-Autorinnen Susanne Gelhard und Ulrike Grunewald erzählen die Geschichte einer unerschütterlichen Liebe und lassen dabei ein ganzes Jahrhundert deutsch-britischer Geschichte lebendig werden.

Nicht nur die Queen hat deutsche Vorfahren, auch ihr Prinzgemahl blickt auf eine traditionsreiche deutsche Ahnengalerie zurück. Geboren auf der griechischen Insel Korfu, kam er als Kind oft nach Deutschland, zu seinen hessischen Verwandten.

Schon bald nach dem Krieg verliebte sich Philip in die junge Prinzessin Elizabeth, die spätere Queen. Für ihn war klar, dass er von diesem Moment an immer im Schatten seiner Frau stehen würde: drei Schritte hinter ihr, wie es das höfische Protokoll vorschreibt. Aber die gemeinsamen Auftritte der vergangenen Jahre und die vielen Krisen des englischen Königshauses haben gezeigt, dass der Prinzgemahl die wohl wichtigste Person und wertvollste Stütze der Queen ist.

Ein wichtiges Vorbild ist Prinz Philip zudem für seine Enkel William und Harry. Er war es wohl auch, der beide davon überzeugte, hinter dem Sarg ihrer Mutter zu gehen. Ein Ereignis, das Millionen Menschen bewegte und zugleich das Königshaus dem Volk wieder näherbrachte. Prinz Philip hatte wohl früher als seine Frau erkannt, dass die Royal Family sich von den Menschen entfremdet hatte. Inzwischen gilt er als wichtiger Versöhnungspolitiker im britischen Königshaus.

zdf/wk

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