Weibliche und männliche Qualitäten: Die weibliche Kraft ist die treibende, alles bewegende Kraft im Universum …

17 Jan
2017

Murnau am Staffelsee – „Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau“ … dieser bekannte Satz bedeutet mehr, als uns bisher bewußt war.

Alle Menschen tragen das Potential in sich, zu einer strahlenden und für die Gemeinschaft bereichernden Persönlichkeit zu werden. Dabei geht es nicht um individuelle Begabungen, Fähigkeiten, Leistung ode Wissen, sondern um die Entwicklung der in uns allen liegenden Qualitäten, sodass sich das Leben in der universellen Ordnung vollziehen kann.

Die „Kraft des Weiblichen“ versöhnt die Gegensätze, damit Frauen und Männer ihr volles Potenzial entfalten und in Frieden mit sich und der Welt leben können! Die Unterschiede formen das Leben als Ganzes, ohne zu trennen.

Durch die Ungleichbehandlung von Mann und Frau lag der Fokus all die Jahre auf der Befreiung der Frau vom Mann, also von Bevormundung und Rollenfestschreibung. Im Streben nach Emanzipation konstruierte sich die Frau als gleichwertig zum Mann. Sie wollte die gleichen Rechte, die gleichen Freiheiten, die gleichen Aufgaben, die gleiche Macht und so weiter. Und obwohl diese Forderungen alle wichtig und richtig sind, bleiben sie doch hinter dem zurück, um was es eigentlich geht … um die Befreiung der Weiblichkeit als wesentliche Qualität des Lebens!

Im Menschen wirken stets beide Kräfte, männliche wie weibliche. – Für ein erfülltes, ausgeglichenes Leben braucht der Mensch männliche wie weibliche Energien, damit er aus dem Vollen schöpfen kann. Voraussetzung hierfür ist die Wertschätzung beider Lebensenergien und ihre Befreiung von gesellschaftlichen Vorgaben und Meinungen. Freiheit für die weibliche Kraft bringt Freiheit für Frau und Mann im 21. Jahrhundert … die Voraussetzung für Frieden in der Welt!

Dieses interessante Buch erkundet die Dimensionen der weiblichen Kraft und entdeckt die Kräfte in Frau und Mann neu. Die Expertin Kristina Rumpel erzählt die Menschheitsgeschichte als eine Geschichte der Frauen. Die Verdrängung der Weiblichkeit und eine fehlgeleitete Männlichkeit haben demnach zu den Katastrophen dieser Welt geführt. Statt in Gegensätzen zu denken, gilt es, diese zu integrieren.

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag wurde Familien- und Frauenpolitik zum Fachgebiet der studierten Soziologin Kristina Rumpel. Die freie Autorin, Trainerin und Mentorin zur Stärkung der Frauenkraft in allen Lebensbereichen erkundet in ihrem zweiten Buch „Die Kraft des Weiblichen“ die Grenzen und Gefahren der bislang als gegensätzlich gedachten Konzepte:

„Unsere Vorstellungen von männlich und weiblich sowie von Frau und Mann sind durch die Verdrehung der Jahrtausende so ins Chaos gestürzt worden, dass wir uns erst einmal klarmachen müssen, worin eigentlich der Unterschied zwischen den Begriffen Mann/Frau, männlich/weiblich liegt und worin bisher die Verdrehung und die Missverständnisse zwischen den Geschlechtern lagen, die eine Aussöhnung verhindert haben.“

Auch geht es der Autorin darum, eine neue Integrationsfähigkeit auszubilden, die es erlaubt, das Gemeinsame in der Vielfalt zu erkennen und die trennenden Aspekte, die allein dem Denken entspringen, hinter uns zu lassen. Freiheit für die weibliche Kraft bringt Freiheit für Frau und Mann im 21. Jahrhundert … die Voraussetzung für Frieden in der Welt!

Kristina Marita Rumpel: „Die Kraft des Weiblichen. Der Schlüssel von Frau und Mann in eine lebensbejahende Welt“. Mankau Verlag 2016, Klappenbroschur 16 x 22 cm, durchgehend farbig, 159 S., 15,95 € (D) / 16,40 € (A), ISBN 978-3-86374-302-4  –  www.mankau-verlag.de

gw

1 Kommentar zu Weibliche und männliche Qualitäten: Die weibliche Kraft ist die treibende, alles bewegende Kraft im Universum …

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Hebel

Januar 18th, 2017 at 11:36

Es ist eigentümlich, dass über die wunderbaren Ergänzungsmöglichkeiten von Frau und Mann bei dem ideologisch geprägten Gleichmachungsbestreben von Gender-Mainstreaming, das in Richtung Familienzerstörung tendiert, kaum oder nicht gesprochen wird, denn das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männer die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4)

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